Anwohner in München fanden AC/DC zu laut – auf nach Hockenheim!

München – AC/DC brachten am Freitagabend nicht nur das Münchner Olympiastadion, sondern auch die gesamte Umgebung zum Kochen. Oder zumindest die Gemüter der Anwohner: Mehr als hundert Beschwerden wegen Ruhestörung gingen bei der örtlichen Polizei ein.

Sogar aus dem 20 Kilometer entfernten Unterhaching beklagte sich ein Anwohner über die „überlaute Musik“. Die Polizei bewertete das Mega-Event mit 70.000 Besuchern allerdings insgesamt positiv: Vier Festnahmen wegen gefälschter Tickets, fünfzehn Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und eine Rangelei klingen in der Tat nach einer eher ruhigen Bilanz für ein Rockkonzert. Auch die fünf Fans, die auf einen Baukran geklettert waren, um sich das Konzert mangels Eintrittskarten von dort anzusehen, kamen sicher wieder auf festen Boden zurück.

Für jeden, der AC/DC live nicht verpassen möchte, besteht jetzt die Chance, sich noch schnell Tickets für den letzten Auftritt am 22. Mai in Hockenheim zu sichern. Die Anwohner um den Hockenheimring dürften lärmerprobt sein, schließlich finden hier das ganze Jahr über Großveranstaltungen statt. Auch für AC/DC ist es keine Premiere: Bereits im Juni 2001 und im Juni 2003 (im Vorprogramm der Rolling Stones) wurden Angus und Malcolm Young, Brian Johnson, Cliff Williams und Phil Rudd hier von ihren Fans enthusiastisch gefeiert. nk / eventim / Konzerte&Tourneen

Tickets für das Abschlusskonzert der Black Ice Open Air Tour gibt es natürlich bei Eventim.

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15 Kommentare

  1. Kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen.
    Das Konzert war genial und ACDC sind kurz vor der Rente immer noch wie
    vor 20 Jahren.
    Ja, aber wehe man wollte ein Bier……..
    Die paar Becks-Bierstände, die da rumstanden, würde ich allemal auf einer
    Dorfkerwe aufstellen wollen. Das Personal war absolut überfordert.
    Ich selber bin 40min.!!! für ein Bier angestanden.
    Wenn die Veranstalter so den Bierkonsum einschränken wollten,
    dass haben sie geschafft, aber auch dann richtige Aggressionen geschürt.
    Es hätte nicht viel gefehlt und wir hätten so einen Stand auseinandergenommen.
    Also wirklich absolut katastrophale Organisation alles in allem…
    Wie lang gibts Hockenheim schon?

  2. Ich kann mich nur anschließen, Konzert und Wetter waren super, das Publikum ebenfalls. Man mußte sich in der Tat durch viel zu wenige Ausgänge drängen (ich habe gar nur einen gezählt), aber das lief, zumindesten an unserm Ausgang Nord extrem zivilisiert ab. Hier hat die Polizei durch ihre (überflüssigen) Druchsagen die Stimmung eher geschürt als beruhigt. Alles in allem jedoch ein Wunder, daß bei dem Menschenauflauf nichts passiert ist.
    Aber dann – wir waren, um dem Autochaos zu entgehen, mit öff. Verkehrsmitteln angereist. Davon ist auch dringend abzuraten. Der letzte Zug fuhr um 00:45 Uhr. Da man frühestens um 24:00 Uhr aus dem Ring herauskam und dann noch zur Haltestelle der Shuttles laufen mußte, war der Zug gar nicht mehr zu kriegen. Es hätte vielleicht bei einem vernünftigen Aufgebot an shuttles noch geklappt. Doch davon konnte auch keine Rede sein. Es gab ganze vier Busse für den Abtransport tausender Leute. Also sind wir zu Fuß zum Bahnhof gelaufen (was man nach so einem Tag, wo man schon stundenlang gestanden hat, ja unbedingt braucht). Die Bahn war trotzdem weg. Alternative? Taxi oder vor der verschlossenen (!) Bahnhofshalle auf den ersten Zug um 5 Uhr warten? Also Taxi. Aber auch hier waren alle Taxiunternehmer der Gegend bis nach Mannheim und Heidelberg von dem Ansturm völlig überrascht und entsprechend überfordert. Ich weiß nicht , wie es uns gelungen ist, nach etwa zwei Stunden ein Taxi zu kapern, anders kann man es nicht nennen. Das hat uns dann für einen Wucherpreis (ohne Taxameter) endlich nach Heidelberg gefahren.
    Die Einwohner von Hockenheim sind möglicherweise lärmerprobt, organisationserprobt sind die Verantwortlichen jedenfalls nicht! Dafür dass das ganze Jahr über am Ring Großveranstaltungen stattfinden, war das eine sehr provinzielle Vorstellung!

  3. Ich kann mich den Kommentaren der meisten anderen nur anschliessen. Das Konzert war genial, besser geht’s eigentlich. Die Organisation allerdings war erbärmlich, frage mich wie die’s schaffen, daß bei Rennen, wo noch mehr Leute da sind, nicht immer das totale Chaos ausbricht.
    Bei uns war die Anreise noch easy, da wir bereits um 15 Uhr da waren. Dann ging’s aber schon los mit den Ungereimtheiten. Da wir sogar FOS(Fanclub)-Tickets hatten, dachten wir dass wir auch bereits um 15 Uhr reindürften entsprechend der Infos auf der Webseite des Rings. Das war dann schonmal nicht möglich. Also geduldig gewartet, bis es um 16:10 dann mit 10 Minuten Verspätung rein ging. Dann wollten wir unsere Plätze im vorderen extra bezahlten Bereich einnehmen, die dann aber nach Aussage des Ordungspersonals schon belegt waren, frage mich immer noch wie die Leute da reinkamen und vor allem woher, da wir wirklich fast die ersten waren. Wahrscheinlich sind die vom anderen Eingang gekommen und dort dann pünktlich um 16 Uhr. Egal, wir fanden dann eher zufällig noch raus, daß es auch noch eine linke Vorderseite gibt, wo wir dann auch noch reinkamen. Insgesamt hielt sich die Ortskenntnis des Ordnungspersonals in engen Grenzen, um es mal freundlich auszudrücken. Das Wetter war dafür top, so daß der Ärger trotzdem schnell verflog.

    Dann noch die überflüssige erste (Claudia Cane und Band) und die gute zweite Vorgruppe (The Answer) mitnehmen und ab ging die Show. AC/DC ist immer noch das beste, was ein echter Rockfan live erleben kann. Da gibt’s nix zu deuteln. Die Jungs waren voll auf der Höhe, obwohl nicht mehr alle so aussehen, Respekt!!!

    Dann die unsägliche Abreise über zwei verstopfte Ausgänge für 90.000 Leute. Durch den schlecht beleuchteten und praktisch nicht beschilderten Waldweg wie durch ein Wunder doch den Parkplatz wiederfinden, dann noch 1/2 Stunde im Auto pennen bis der Stau auf dem Parkplatz weg ist und dann schon 2 Stunden nach Konzertende die Rückfahrt antreten. Sorry, Hockenheimring, aber das kriegt jeder Dorfverein noch besser hin!

    Besonders interessantes Detail am Rande noch: Im Zuschauerraum liefen jede Menge Bierverkäufer mit Fässern auf dem Rücken rum, so daß Bier das am einfachsten und bequemste erhältliche Getränk war. Für alles ohne Alk musste man sich ca. 1/2 Stunde draussen anstellen, um dann z.B. zu erfahren, dass Cola alle ist, aber Bier gäbs ja noch, und das an einer Location, wo fast jeder mit dem Fahrzeug kommt. Das fand ich wirklich dreist. Dafür nochmal ein dickes Minus für die Veranstalter.

  4. Lieber VERANSTALTER des AC/DC-Konzertes in Hockenheim!
    Abgesehen davon, daß das Konzert wirklich sehr genial war, möchte ich darauf hinweisen, daß es völlig UNVERANWORTLICH war, nach dem Konzert die Masse von Menschen nur durch ein bzw. zwei kleine NADELÖHRCHEN von Ausgängen rauszulassen. Es hat viel zu lange gedauert, hinauszugelangen (über 1 Std.), alle mußten irgendwann mal pissen, (was ja völlig normal ist), nur WOHIN???. So wurden unnötige Agressionen geschürt. Außerdem mußte ich mitansehen, wie ein Mädel kurz vor dem Kreislaufzusammenbruch stand und trotz Aufforderung an die Sicherheitsleute, sie doch bitte rauszuholen, folgende Antwort kam: „Nee, ich mach hier nicht auf. Ihr gehts doch noch relativ gut. Wenn ich jetzt das Tor hier aufmache, strömen noch tausend andere mit raus.“
    VÖLLIG VERANTWORTUNGSLOS!!!
    Hiermit möchte ich an den Veranstalter plädieren, das nächste Mal für DEUTLICH bessere Organisation zu sorgen. Schließlich hängen schlimmstenfalls Menschenleben davon ab. Außerdem haben die Leute ja wohl auch genug Kohle für das Ticket abgedrückt!!!

    Mit freundlichen Grüssen,
    Tanja F.

    • Dieser von dir geschilderte Fall ist leider kein Einzelfall. Hab schon oft Shows erlebt, wo der Einlass und die Security von „Schaukelbremsern“ erledigt wurden, irgendwelche Leiharbeiter, die überhaupt keinen Plan von der Sache habe, hohl im Kopf sind und für die Deeskalation ein Fremdwort ist. War ja nun nicht in Hockenheim und weiss nicht, wie es da genau vor Ort aussah, aber wenn ihr sowas erlebt, schreibt Leserbriefe an Zeitungen, weist Redaktionen darauf hin. Nur so wird Aufmerksamkeit erzeugt und die Veranstalter lernen mal umzudenken!

    • Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es auch Fälle gab, wo die Fans nicht ganz unschuldig waren. U2 2005 und Depeche Mode sind da so zwei Bands, wo ich schon ziemlich asoziale Fans erlebt habe. Nur damit muss der Ordnungsdienst rechnen und auch für solche Fälle entsprechende Maßnahmen bereit haben.

  5. So super toll wie das Konzert in Hockenheim war. Die Altrocker haben nochmal alles gegeben. So mies war die Organisation. Als ob die in Hockenheim noch nie so ne Massenveranstaltung durchgeführt haben.
    Schon zwei Stunden Stau bei der Anfahrt, aber das schlimmste war der Abgang. über 70 Tausend Menschen durch ein 6 Meter breites Tor. Man brauchte fast 1 1/2 Stunden für die Zielgerade vom Hockenheimring. Die Massen mussten sogar von der Polizei per Lautsprecherdurchsagen beruhigt werden.
    Hier mache ich den Veranstaltern massive Vorwürfe und ein Lob der Polizei, die eine Hysterie zu verhindern wussten.

    • Also die Organisation war eine Bodenlose Frechheit die sollten nie mehr so etwas veranstalten dürfen. Die Polizei hat versucht zu retten was noch zu retten war. Hallo wir waren 2,5 Std. im Stau gestanden ich möchte nicht wissen wie viele Leute zu spät gekommen sind. So etwas schlechtes hab ich noch nie erlebt.

    • Wir sind um 12 Uhr mittags angereist. Direkt auf Parkplatz C5. Staufrei.
      Dort waren schon eine ganze reihe Leute, mit denen haben wir die erste Party gemacht. Rundrum Musik, Allgäuer Bier. Man hat sich ausgetauscht und mit vielen Leuten geredet und gefeiert.
      Um 15 Uhr sind wir dann in Richtung Stadion gelaufen (ca. 20 Minuten) gleich den richtigen Eingang gefunden und haben dort gewartet ( bei einem Bier) bis 16 Uhr, dann haben wir uns aufgemacht ins Stadion. Einen genialen Platz gefunden und gewartet.
      Schon die Vorgruppen haben einen Supersound gemacht, aber wie dann um 21 Uhr ACDC mit dem Rock’n Roll Train gestartet sind, hat das Stadion gekocht. Das Blut ist im Rock’n Roll Rhytmus zirkuliert und wir haben gefeiert, in der Menge, mit gesungen, mit geklatscht. Miteinander, die komplettte Menge hat einen Herzschlag gehabt.
      Ich wart schon auf vielen Konzerten, aber das war gestern der Hammer.
      Das absolut größte überhaupt.
      nach dem Konzert sind wir Richtung Ausgang, und ja, es hätte alles besser ausgeschildert sein müssen und besser kanalisert, aber hätten die Leute den Ausgang genutzt, den die Polizei gesagt hat, wären viele schneller und besser herausgekommen. Alle sind nur dúrch das eine Tor, obwohl nebendran ein zweites war, von dem man über einen kleinen Umweg super zum Parkplatz konnte.
      Wenn ich auf so einen Event gehe, dann reise ich rechtzeitig an. definitiv. Die Autobahn hat nur 2 Spuren pro Richtung und wie sollen da die Autos schneller runter kommen? Das geht nicht anders.
      Für mich war das auf jeden Fall das geilste Konzert überhaupt, mit ACDC und mit den Zuschauern und FANS, die richtig Party gemacht haben. Und da nehme ich auf jeden Fall auch das eine oder andere in Kauf.

    • Kann mich dem nur anschließen. Wir sind schon am Donnerstag aus dem hohen Norden angreist und haben uns es auf einem Campingplatz 8 km vom Ring entfernt gemütlich gemacht. Am Feitag dann schon auf dem Hinweg, wir hatten uns ein Taxi gerufen, eine Katastrophe, wir sind 3 km vor dem Gelände ausgestiegen, es ging nichts mehr.

      Wir hatten Tickets für den Innenraum, die Show war sehr gut, besonders beindruckt haben uns die tollen Gitarrensoli. AC/DC haben ihrem Kultstatus alle Ehre gemacht. Auch das Feuerwerk ein absoluter Kracher. Leider war die Akkustik fast im ganzen Inneraum schlecht, schade. Ebenso die Getränkepreise, absolute Abzocke. Für einen Liter Wasser 6 Euro!

      Dann der Heimweg! Für 8 km bis zum Campingplatz sollte man erwarten, nach dem Ende des Konzerts zumindest nach einer Stunde dort anzukommen. Zunächst einmal dauerte es mindestens 1,5 Std., um überhaupt vom Gelände zu kommen, unhaltbarer Zustand. Dann, irgendwo in Hockenheim an einer Kreuzung angekommen, keine Taxi’s, keine Shuttlebusse, für Fans, die aus der Gegend kamen und auch nur nach Hause wollten. Lt. Auskunft eines Polizisten wurden Taxi’s auch nur bedingt an die Ausgänge gelassen. Letztendlich hat sich ein Mitarbeiter des Hockenheimringes erbarmt und hat uns auf seinem Heimweg mitgenommen, der hatte einen VW-Bus, so daß er 7 Leute mitnehmen konnte. Letztendlich dauerte diese Odyssee eben über 4 Stunden und hat die gute Stimmung vom Konzert sehr gedämpft.
      Wir wohnen 2 km von Wacken, und auf dem alljährlichen W:O:A sind auch ca. 90000 Menschen, jedoch kommt man da, wenn man das Gelände verlässt, garantiert innerhalb einer Stunde mit dem Taxi oder einem Shuttlebus in alle Richtungen, ebenso gibt es dort kaum Stau’s bei der An- und -Abreise. Von dem Veranstalter des W:O:A sollte sich der Veranstalter der AC/DC Konzerte mal eine Scheibe abschneiden!!

    • Ein super Show von ACDC, top wie eh und je.
      Aber was die Organisation am Hockenheimring an geht habe ich noch nie so was schlechtes erlebt. Sicherheit = 0, ein Wunder dass nichts passiert ist. Konzerte auf dem Hockenheimring würde ich meiden.

    • Ich kann mich den anderen „Meckerern“ hier nur Anschließen !
      Das man bei einem Großkonzert wie diesem keinen „Drive In“ service erwarten kann ist wohl jedem klar, aber 4 Stunden stehender Verkehr vom Kreuz Walldorf bis zum Ring (angeblich wegen einer Baustelle – ich hab keine gesehen) ist für mich der oberhammer. Der Veranstalter war mit Hilfe der Polizei nicht in der Lage die Massen geordnet abfliessen zu lassen. Gleiches beim verlassen des Innenbereiches – auch hier war geduldiges Warten (1,5h) angesagt. HALLO HERR VERANSTALTER – IHR SEID DIENSTLEISTER DIE NE´MENGE KOHLE DAFÜR KASSIEREN UM UNS – EUREN KUNDEN – EIN SCHÖNES ERLEBNIS ZU BESCHEREN ! –> IN DIESEM FALL – SETZEN SECHS !!!!
      Das Konzert war wirklich geil, aber angesichts der vielen negativen Rahmenbedingungen kann einem der Spaß an der Sache schon vergehen. Der Hockenheimring sollte für solche Events gesperrt werden.
      Ach ja, ein Ordner meinte, daß man soche Massen nicht einfach so abfertigen könne – naja bei METALLICA im MÜNCHEN (Stadion) waren 75 000 innerhalb von 20 Minuten aus dem Stadion. Ich glaub da sollten sich einige Leute mal gedanken machen ob sie den richtigen Job haben.

  6. also, wenn es nur ca. 100 Beschwerden waren, dann kanns ja wohl nicht soooo laut gewesen sein….:-)
    Auf jeden Fall war die Stimmung und das Konzert einfach bombastisch….ich ziehe meinen Hut, das schaffft sonst keiner, was die Jungs da für eine Show geboten haben !!!!
    Einfach gigantisch

  7. Da man ja hjetzt so kurzfristig keine Tickets mehr über eventim ordern kan: ab in die Vorverkaufsstellen. Dort gibt es noch supergute Sitzplatztickets für AC/DC am Hockenheimring!!

  8. Ich fand es nicht zu laut. Wer in der Nähe vom Oly wohnt muss immer damit rechnen. Ob damals die Olympiade, die Fussballspiele, Rockkonzerte oder andere Events, es ist immer laut. AC/DC war aber absolut der Hammer, super geile Show!

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