Eine Buslinie für Herbert Grönemeyer

Stuhr – Neue Ehren für Herbert Grönemeyer – allerdings nicht im Form eines Awards oder einer edelmetallenen Schallplatte: Eine Buslinie wird ab dem kommenden Jahr seinen Namen tragen.

Die Gemeinde Stuhr im Süden Bremens hat kürzlich beschlossen, eine ab Sommer 2010 verkehrende Route nach dem erfolgreichen Sänger zu benennen. Gibt es da etwa eine besondere Beziehung zwischen dem erfolgreichen Sänger und den Gemeindeoberen? Eine Patenschaft oder gar ein geplantes Konzert?

Nun, es ist weitaus profaner: Die „Grönemeyer-Linie“ (O-Ton der Gemeinde-Homepage stuhr.de) wird auf Ratsbeschluss vom 18. August („Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Gemeinde Stuhr“) zweistündlich die im Westen gelegenen Ortsteile mit dem Zentrum verbinden. Westen – klingelt da was? Richtig, die Liedzeile aus Grönemeyers „Bochum“-Hymne: „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser als man glaubt.“. Das, so wird Fachbereichsleiter Hartmut Martens von welt-online.de und in der Frankfurter Rundschau zitiert, „treffe auch auf Stuhr zu“. Grönemeyer selbst habe laut Martens schon sein OK gegeben, da dieser noch keine Buslinie habe.

Also Herbie-Fans: im Sommer 2010 ist euch euer nächstes Pilgerziel sicher!

bm / eventim / talk / grönemeyer


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