Phil Collins: „Ich musste mir die Drumsticks an die Hände kleben“

New York (nk) – Nachdem er bereits im Oktober 2009 bekannt gab, aufgrund seines Nervenschadens keine Tourneen mehr zu spielen (eventim.blog berichtete), offenbarte Phil Collins nun gegenüber dem Rolling Stone, wie schlecht es tatsächlich um seine Gesundheit steht. Seinen Optimismus lässt sich der Musiker dennoch nicht nehmen.

„Als ich zum ersten Mal nach meiner Nackenoperation die Drum Sticks wieder in die Hände nahm, flogen sie durch den Raum, weil ich sie nicht festhalten konnte. Um zu spielen, musste ich mir die Sticks an die Hand kleben. Das ist wie ein Kondom zu tragen. Das ist sehr merkwürdig. Dein Stil wird dadurch wirklich verkrampft“, so Collins gegenüber dem Magazin.

Doch nicht nur das Drummen fällt dem 59-Jährigen schwer, laut eigener Aussage kann er beim Essen das Besteck nicht richtig halten, keine Autotür öffnen und viele andere Dinge auch nicht tun. Der fünffache Vater bleibt dennoch optimistisch. „Ich werde bald eine Operation haben und die Chancen stehen gut, dass es mit der Zeit besser wird“, so der Musiker. Auch schließt Collins nicht aus, dass, sollte seine Gesundheit es zulassen, er irgendwann doch noch einmal mit Genesis (inklusive Peter Gabriel) auf der Bühne stehen wird. Dieser allerdings äußerte sich in der Vergangenheit eher kritisch über eine Genesis-Reunion, verglich das Zusammentreffen mit einem Besuch in der Schule: „Es macht Spaß, für einen Besuch vorbeizuschauen und deine alten Freunde zu sehen, aber es ist kein Ort, an dem du leben möchtest“, so Gabriel im Januar über eine mögliche Wiedervereinigung. Ob mit oder ohne Genesis-Auftritt in der Zukunft, das eventim.blog-Team wünscht gute Besserung! nk / eventim / talk


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