Cindy aus Marzahn und die Armutsangst

Berlin (bm) – Auf der Karriereleiter hat Ilka Bessin alias Cindy aus Marzahn gleich mehrere Stufen auf einmal genommen. Dass es im Leben auch schnell bergab gehen kann, darüber ist sich die Comedy-Prinzessin aber durchaus bewusst – aus eigener Erfahrung.

Wie Bessin dem Magazin Spiegel mitteilte, habe sie Angst davor, „wieder arm zu sein“. Wieder? Nun, es ist noch gar nicht lange her, da verbrachte die Komikerin – deren Bühnenfigur Cindy gern über die Vorzüge von Hartz IV referiert – selbst viele Stunden auf den Fluren der Arbeits-Agenturen. „Sehr, sehr schlecht“ sei es ihr in dieser Zeit gegangen, befeuert durch ihre Begegnung mit verschiedenen Sachbearbeitern, die sie entweder anschrien oder ihr trotz Übergewicht Jobs „als Skilehrerin und Animateurin“ anboten. Vor lauter Verzweiflung sei die heute 38-Jährige kurz davor gewesen, sich aufzugeben.

Umso härter, so die Komikerin weiter, arbeite sie nun für ihre Karriere auf der Bühne. Mit Erfolg: am vergangenem Donnerstag gewann sie zum zweiten Mal nach 2009 den Deutschen Comedypreis als beste weibliche Künstlerin. bm / eventim / talk

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