Amy Winehouse starb in ihrem Bett

London (nk) – Zynische Gemüter kommentieren ihr Ableben mit Sätzen wie: „Endlich hat sie es geschafft!“. Am vergangenen Samstag verstarb die skandalumwitterte Sängerin Amy Winehouse in ihrer Wohnung in London. Zumindest in ihren letzten Stunden soll bei der Sängerin allerdings von „Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll“ nicht viel zu merken gewesen sein.

Wie die britische „Sun“ berichtet war Winehouse offenbar schon bis zu sechs Stunden tot, als ihr Security-Mitarbeiter Andrew Morris ihren Leichnam entdeckte. Laut dem Boulevardblatt hatte sich die Soulsängerin noch am Freitagabend von ihrem Arzt untersuchen lassen, der mit ihrem Gesundheitszustand zufrieden gewesen war. Die 27-Jährige ließ sich wegen ihrer Alkohol- und Drogenprobleme regelmäßig durchchecken.

Über die Todesursache wird wohl erst eine Obduktion Aufschluss geben, die heute stattfinden soll. Erste Ergebnisse werden frühestens heute Abend oder morgen früh erwartet, die Auswertung der toxikologischen Tests kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. In dem Haus der Sängerin sollen laut Polizeiberichten aber keine Drogen gefunden worden sein. Morris hatte die 27-Jährige gegen 16.00 Uhr in ihrem Bett gefunden, als er sie wecken wollte. Um 10.00 Uhr hatte sie zuletzt mit ihm gesprochen.

Die fünffache „Grammy“-Gewinnerin hatte sich noch vor dem Start ihrer Comeback-Tour im Juni freiwillig in eine Entzugsklinik begeben. Das Auftakt-Konzert in Belgrad geriet dann aber schon zu einem Debakel. Winehouse erschien betrunken auf der Bühne und die geplante Tour wurde abgesagt. (eventim.blog berichtete).

Obwohl kaum ein Todesfall im Musikumfeld vorhersehbarer war als der von Amy Winehouse, äußerten sich nach der Todesnachricht zahlreiche Stars geschockt und traurig über den Verlust. So schrieb beispielsweise Kelly Osbourne via Twitter: „Ich kann zurzeit nichtmal atmen, weil ich so weinen muss. Ich habe gerade eine meiner besten Freundinnen verloren. Ich liebe dich für immer Amy und werde dein wahres Ich nie vergessen.“ und Mark Ronson erklärte: „Sie war meine musikalische Seelenverwandte und wie eine Schwester für mich. Dies ist einer der traurigsten Tage meines Lebens.“

Am härtesten hat der Verlust aber offenbar Ex-Ehemann Blake Fielder-Civil getroffen, der derzeit eine 32-monatige Haftstrafe verbüßt. Dieser reagierte auf die Todesnachricht mit dem Statement: „Ich werde nie wieder die Liebe fühlen, die ich für sie gefühlt habe. Ich bin weit mehr als untröstlich… meine Tränen werden nicht trocken. Jeder, der mich kannte und Amy kannte, kannte auch die Tiefe unserer Liebe. Ich kann nicht glauben, dass sie tot ist.“ Seine Mutter, Georgette Fielder-Civil, erklärte gegenüber dem „Daily Star Sunday„, sie habe die Sorge, ihr Sohn würde sich selbst verletzen oder sogar umbringen vor Trauer. nk / eventim / talk

Amy Winehouse 2007 mit ihrem Song „Rehab“ live bei David Letterman:


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