Frida Gold und Kellermensch – die Clubacts der Woche auf eventim.de!

Hamburg (cw) – „Pop all the way“ so lautet das Motto von Frida Gold. Die Ruhrpotthelden debütieren mit ihrem Album „Juwel“ und präsentieren tanzbare Popmusik in schillernden Klangfarben. Die weiteren Aussichten: düster bis heiter. Klingt nach einer launigen Großwetterlage. Oder nach Kellermensch – unserer Band der Woche, die Indie-Rock und Metal kombiniert.

Frida Gold haben ihr Erstlingswerk „Juwel“ auf den Markt gebracht und schließen den Kreis zu den beiden Singleauskopplungen „Zeig mir wie du tanzt“ und „Wovon sollen wir träumen?“. Denn was mit den beiden groovigen Mittanznummern begann, wird auf dem Debütalbum konsequent weitergeführt: mitreißende Popmelodien werden mit Lyrics über das Leben und die Liebe verpackt und in ein Pop-Korsett geschnürt. Doch das ist keineswegs restriktiv. Frida Gold nutzen Popmusik als musikalische Lebensphilosophie, die mal knallig und eingängig („Unsere Liebe ist aus Gold“), mal bedächtig und träumerisch („Aufgewacht“) zum Ausdruck kommt. Und die Band weiß, wovon sie spricht. Pardon, spielt. Sängerin Alina und Gitarrist Julian haben Popularmusik studiert und mit Frida Gold ein intensives Coaching an der Popakademie Mannheim durchlaufen. Ein Musikwelt-Survival-Training, das sich jetzt auszahlt. Goldkehlchen Alina und ihre Mannen sorgten mit „Zeig mir wie du tanzt“ beim MTV Mobile Werbespot für ein erfrischendes Soundgewand, das fortan auf den nationalen Radiostationen rotierte. Und vom Ohrwurmcharakter der Single „Wovon sollen wir träumen“ war das ZDF derart überzeugt, dass es die Power-Nummer als musikalische Untermalung für die Frauen-Fußball-WM wählte. Ein Sommer- märchen in Schwarz-Rot-Frida-Gold. Als kleinen Vorgeschmack gibt es den Song „Komm zu mir nach Haus“ unter www.eventim.de/downloads als kostenlosen Download.

Die sechs Dänen von Kellermensch wecken eher pubertäre Gefühle. Mit ihrer abgefahrenen Mischung aus wütendem Rock, kombiniert mit dem dunklen Donnergrollen von Sänger Christian Sindermann und dem zielsicheren Gespür für großartige, sanfte Melodien verstört das Sextett derzeit die Musikwelt und spielt gekonnt mit den Emotionen der Hörerschaft. Von Himmelhoch-jauchzend bis zu Tode betrübt in wenigen Sekunden: die Band wird der Selbst-Bezeichnung „musikalische Sonnenfinsternis“ durchaus gerecht. Lässt man außer Acht, dass eine irdische Eklipse gerne mal mehrere Minuten in Anspruch nimmt und Kellermensch urplötzlich und atemlos von einem Extrem ins andere stürzen. Ein faszinierendes Schauspiel, das Kellermensch in Berlin, Köln und Osnabrück live auf die Bühne bringen.

Hier geht’s zu den Clubacts der Woche.

Frida Gold „Juwel“-Tour 2011:
19.10. Frankfurt, Batschkapp
20.10. Düsseldorf, Stahlwerk
21.10. Münster, Sputnikhalle 31
22.10. Bremen, Kulturzentrum Lagerhaus
24.10. Osnabrück, Rosenhof
25.10. Saarbrücken, Garage
27.10. Leipzig, Der Anker
28.10. Rostock, M.A.U. Club
29.10. Dresden, beatpol (ehem. Starclub)
30.10. Erfurt, Zentrum
08.11. Würzburg, Posthalle
09.11. München, Backstage Halle
10.11. Stuttgart, Die Röhre
16.11. Berlin, Postbahnhof am Ostbahnhof
17.11. Hamburg, Uebel & Gefährlich
18.11. Hannover, Capitol
19.11. Magdeburg, Altes Theater
25.11. Heidelberg, Halle 02
26.11. Bochum, Zeche
Frida Gold Tickets

Kellermensch live 2011:
19.07 Berlin, Comet Club
21.07 Köln, MTC
01.09. Osnabrück, Kleine Freiheit
Kellermensch Tickets


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