Coldplay, die Foo Fighters und Noel Gallagher gehören zu den erfolgreichsten britischen Rock-Acts 2011

London (nk) – Das Jahr 2011 ist gerade vorüber – Zeit, Bilanz zu ziehen. Zum Beispiel über die Rockbands, die im vergangenen Jahr am meisten Platten verkauft haben. Neben großen Namen wie Coldplay und Noel Gallagher konnten sich in Großbritannien auch Bands wie Florence And The Machine und Mumford & Sons auf den vorderen Rängen positionieren.

Wie „NME.com“ berichtet, stehen Coldplay sowohl mit ihrer Single „Paradise“ (über 410.000 Stück verkauft) als auch mit ihrem fünften Studioalbum „Mylo Xyloto“ auf der obersten Stufe des Siegertreppchens, was die Verkäufe in Großbritannien angeht. Und das, obwohl „Mylo Xyloto“ erst im Oktober 2011 erschienen ist und somit gar nicht viel Zeit hatte, um sich diesen Vorsprung zu verschaffen. Mit „Every Teardrop Is A Waterfall“ belegten die Briten zusätzlich auch noch Platz vier bei den Singles.

Ex-Oasis-Mitglied Noel Gallagher wandert mit seinem neuen Projekt Noel Gallagher’s High Flying Birds erfolgreich auf Solopfaden. Neben ausverkauften Live-Shows brachte ihm das eine Positionierung direkt hinter den Stadionrockern ein: 500.000 Ausgaben seines gleichnamigen Solo-Debütalbums, das ebenfalls im Oktober erschienen ist, rissen sich die Fans unter die Nägel.

Die Foo Fighters mussten sich mit ihrem hochgelobten Album „Wasting Light“ mit Platz vier zufrieden geben (380.000 verkaufte Platten), Platz drei sicherten sich Florence And The Machine mit „Ceremonials“ (384.000). Mumford & Sons belegten mit 373.000 verkauften Scheiben („Sigh No More“) den fünften Rang, gefolgt von Elbow, Kasabian, Snow Patrol, Noah & The Whale und den Arctic Monkeys.

Ein kleines Kuriosum, dass den Einfluss von Castingshows auf die Plattenverkäufe anschaulich verdeutlicht, gibt es bei den meistverkauften Singles zu sehen: „Iris“, ein Song, den die Goo Goo Dolls 1998 veröffentlichten und der Teil des Soundtracks zum Blockbuster-Movie „Stadt der Engel“ war, landete auf Platz zwei. Die Single wurde bei der britischen Version von „X Factor“ performt und erlebte daraufhin ein regelrechtes Revival. Neben Coldplay und den Goo Goo Dolls konnten auch Birdy, Noah & The Whale, James Morrison, Foster The People, Snow Patrol, Florence And The Machine und The Calling bei den Single-Verkäufen gute Zahlen erreichen.

Positives für die deutsche Musikbranche hat diese Woche der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) zu berichten: Laut dem „Trendreport 2011“, den der Verband heute veröffentlicht hat, sind die Umsätze erstmals seit 1997 nicht zurückgegangen. Insbesondere bei den digitalen Downloads, vor allem bei so genannten „Bundles“, und bei Vinyl-Schallplatten gibt es Wachstumszahlen zu vermelden. nk / eventim / live business

Die zehn meistverkauften Rock-Singles in Großbritannien 2011:
1. Coldplay – Paradise (410.000)
2. Goo Goo Dolls – Iris (264.000)
3. Birdy – Skinny Love (259.000)
4. Coldplay – Every Teardrop Is A Waterfall (247.000)
5. Noah & The Whale – L.I.F.E.G.O.E.S.O.N. (242.000)
6. James Morrison – I Won’t Let You Go (228.000)
7. Foster The People – Pumped Up Kicks (225.000)
8. Snow Patrol – Chasing Cars (128.000)
9. Florence And The Machine – Shake It Out (127.000)
10. The Calling – Wherever You Will Go (125.000)

Die zehn meistverkauften Rock-Alben in Großbritannien 2011:
1. Coldplay – Mylo Xyloto (908.000)
2. Noel Gallagher – Noel Gallagher’s High Flying Birds (492.000)
3. Florence & The Machine – Ceremonials (384.000)
4. Foo Fighters – Wasting Light (380.000)
5. Mumford & Sons – Sigh No More (373.000)
6. Elbow – Build A Rocket Boys (327.000)
7. Kasabian – Velociraptor (279.000)
8. Snow Patrol – Fallen Empires (269.000)
9. Noah & The Whale – Last Night On Earth (261.000)
10. Arctic Monkeys – Suck It And See (223.000)


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