Spoken-Word-Rap-Sturm: KATE TEMPEST für zwei Dates in Deutschland

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Hamburg – (bf) Wahnsinn, was die 29-jährige Britin Kate Tempest alles drauf hat: Mal zelebriert die vielseitige Künstlerin gefeierte Spoken-Word-Performances, mal feuert sie furiose Rap-Salven bei ihrer Band Sound of Rum ab, bei denen sich die meisten anderen die Zunge brechen würden, mal begeistert sie bei Poetry Slams oder schreibt hochgelobte Theaterstücke. Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte sie ihr Soloalbum „Everybody Down“, das für den renommierten britischen Mercury Prize nominiert war. Nun kommt die britische Rap-Queen für zwei Dates nach Deutschland – der exklusive Vorverkauf hat begonnen.

Nur Köln (20. April – Tickets hier) und Berlin (21. April – Tickets hier) stehen in diesem Frühjahr auf dem Programm von Kate Tempest, die auf ihrem zwölf Songs umfassenden Album die Geschichte einer jungen Studentin erzählt und dabei ein interessantes Psychogramm der britischen Mittelschicht entwirft. Es geht um Liebe und Einsamkeit – mal als innerer Monolog, mal als Dialog zwischen den unterschiedlichen Figuren inszeniert. Natürlich dürfen die Genre-üblichen Zutaten wie Familiendramen, Drogenprobleme und böse Buben nicht fehlen, doch Tempest benutzt geschickt die gängigen Klischees, um ihre Lyrics auf eine metaphorische Ebene zu hieven.

Wer auf authentischen Straßen-Hip-Hop steht, kommt an der faszinierend vielseitigen Künstlerin Kate Tempest mit ihrer energetischen Performance und ihren kraftvollen Texten nicht vorbei. Und wer sie live sehen will, sollte sich sputen. Die Tickets sind jetzt exklusiv noch vor offiziellem Vorverkaufsstart auf eventim.de erhältlich.

Hier ein wenig audiovisuelle Inspiration:

Kate Tempest – „Happy End“ @ Reading and Leeds 2014″

Kate Tempest – „The Beigeness“

bf / eventim / konzerte &tourneen

Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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