Wow: NICKI MINAJs Musikfilm „The Pinkprint Movie“ ist sehens- und hörenswert!

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Hamburg – (bf) Ganz ehrlich: Bislang hatten wir die in Amerika lebende (und in Trinidad und Tobago geborene) Hip-Hop-Sängerin Nicki Minaj vornehmlich als schrille Provokations-Künstlerin auf dem Schirm, die mit ihrer Musik und Außendarstellung bewusst Reizpunkte setzt. Ein Image, das zum Beispiel das „Anaconda“-Video zur zweiten Single-Auskopplung aus ihrem im Dezember erschienenen Album „The Pinkprint“ nährte. Dass die junge Dame auch anders kann bzw. dass man das Gesamtwerk eines Künstlers betrachten sollte, wenn man sich ein Bild über ihn macht, zeigt nun ihr 16-minütiger Musik-Kurzfilm „The Pinkprint Movie“.

Darin verbindet die in den Staaten immens erfolgreiche Rapperin, die mit ihren ersten beiden Alben auf #1 und mit „The Pinkprint“ auf #2 in den US-Billboard Charts einstieg, drei Songs aus ihrem aktuellen Werk zu einem aufwühlenden Musikfilm, der ihre beeindruckende musikalische Vielfältigkeit aufzeigt. Vom hypnotischen Trip-Hop-artigen Sprechgesang in „The Crying Game“ über die schwelgerische 80s-Pop-Nummer „I Lied“ bis zur Piano-Ballade „Grand Piano“ reicht die stilistische Bandbreite – am besten gleich mal probehören (falls noch nicht geschehen):

Nicki Minaj – „The Pinkprint Movie“

Im nicht nur musikalisch, sondern auch visuell in drei unterschiedliche Teile differenzierten Video rekapituliert Nicki Minaj die Stationen der scheiternden Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Safaree Samuels, die Ende 2014 zerbrach.

Im März ist die schrille Künstlerin übrigens für zwei Dates (am 20.3. in Frankfurt und am 23.3. in Oberhausen) mit ihrem Special Guest Trey Songz in Deutschland zu Gast. Tickets gibt’s hier.

Zum Vergleich hier noch mal die eingangs erwähnte Single „Anaconda“, in der Minaj ziemlich deutlich „Baby Got Back“ von Sir Mix-a-Lot zitiert bzw. kopiert.

bf / eventim / news

Bilder: © Universal Music

Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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