POWERWOLF reißen mit „Blessed & Possessed“ erneut die Top3 der Charts

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Obacht: Die Powerwölfe heulen wieder! Ziemlich genau zwei Jahre nach ihrem #1-Album „Preachers Of The Night“ steigt die Saarbrücker Metal-Band Powerwolf erneut hoch in den Charts ein – diesmal auf Platz #3. Blessed & Possessed nennt sich das sechste Werk der Lupus-Anbeter – und macht genau dort weiter, wo das Quintett mit dem famosen letzten Album aufgehört hat.

Schon der Titeltrack-Opener „Blessed & Possessed“ überrollt den Hörer mit jener eingängigen Heavy-Metal-Dampfwalze, für die Powerwolf schon seit ihrem Debütalbum „Return In Bloodred“ aus 2005 bekannt sind. Spätestens wenn sich der wuchtige Track im hymnenhaften Ohrwurm-Chorus ergießt, wird klar: Im Prinzip machen Powerwolf auf ihrem sechsten Studioalbum nicht viel anders als auf dessen Vorgängern – aber das erwartet ja auch niemand von ihnen. Im Gegenteil! Von diesen fantastischen Mitgröl-Hymnen über alte rumänische Sagen voll heulender (Wer)Wölfe, blutiger Kelche und christlicher Heiligtümer kann man tatsächlich nie genug bekommen.

Powerwolf – Armata Strigoi

„Dead Until Dark“, „We Are The Wild“, „Sanctus Dominus“: Ein bombastischer Powerwolf- Ohrwurm reiht sich auf „Blessed & Possessed“ an den nächsten – echte Ausfälle gibt es bei den insgesamt elf Tracks des Albums nicht zu verzeichnen. Allenfalls „Sacramental Sister“ ist für Powerwolf-Verhältnisse eher durchschnittlich geraten; und trotzdem ist er noch besser als das Beste von vielen ihrer internationalen Heavy-Metal-Kollegen.

Auffällig ist, dass sie zwischendurch immer mal wieder das Tempo anziehen: „Armata Strigoi“ ist ein pumpender Powerwolf-Dampfhammer inklusive Wolfsgeheule und sirrendem Solopart, „Higher Than Heaven“ überrollt den Hörer wie eine kakophonische Power-Walze und „Christ & Combat“ erweist sich als furiose Speed-Metal-Salve. Das epische Finale „Let There Be Night“ wartet schließlich mit Orchester, Streichern und allem erdenklichen Sound-Klimbim auf und inszeniert die einzigartige Stimme von Sänger Attila Dorn noch mal in ihrer vollen Pracht – Wahnsinn!

Ein Song freilich verdient besondere Beachtung: Mit „Army Of The Night“ haben Powerwolf vielleicht ihre bis dato größte Hymne geschrieben. Und wir reden hier von einer Band, die mit Wahnsinnssongs wie „Kiss Of The Cobra King“, „Saturday Satan“, „Raise Your Fist, Evangelist“, „Sanctified With Dynamite“, „All We Need Is Blood“ oder „Amen & Attack“ (allein diese Songtitel!) wahrlich schon einige grandiose Ohrwurmnummern in ihrer Diskografie stehen haben.

Powerwolf – Army Of The Night

Mit „Army Of The Night“ hat sich die Band nun einmal mehr selbst übertroffen – ein klarer Anwärter für die Metal-Hymne des Jahres und mit Sicherheit schon bald ein fester Bestandteil der famosen Live-Shows der Band. Apropos: Im Herbst sind die Powerwölfe auf großer „Wolfsnächte“-Tour in Deutschland unterwegs – ein absoluter Pflichttermin für jeden wölfischen Heavy-Metal-Fan!

Hier gibt es die Tickets für die Wolfsnächte-Tour 2016.

Powerwolf – Wolfsnächte Tour

04.09.15 DE – Speyer / Halle 101
05.09.15 DE – Cologne / Live Music Hall
01.10.15 DE – Bremen / Aladin
02.10.15 DE – Oberhausen / Turnbinenhalle
03.10.15 DE – Hamburg / Grosse Freiheit
22.10.15 DE – Berlin / C-Club
23.10.15 DE – Leipzig / Hellraiser
24.10.15 DE – Munich / Backstage
26.10.15 AT – Vienna / Arena
29.10.15 DE – Ravensburg / Oberschwabenhalle
30.10.15 DE – Geiselwind / Music Hall
07.11.15 DE – Saarbrücken / Garage

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Bild: Manuela Meyer

Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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