Hirntumordiagnose beim SATYRICON-Sänger

satyricon-tickets-2015

Satyricon-Sänger Sigurd Satyr Wongraven verkündete gestern eine schlechte Nachricht über den Instagram-Account seines eigenen Wongraven-Weins: Beim Mann mit der Reibeisenstimme, der Ende November seinen 40. Geburtstag feiert, wurde ein Hirntumor gefunden.

„Vor acht Tagen bin ich plötzlich sehr krank geworden und musste ins Krankenhaus gefahren werden“, lässt Satyr seine Fans wissen. „Scans haben gezeigt, dass es einen blinden Passagier in meinem Kopf gibt. Höchstwahrscheinlich ist er gutartig und ich kann damit leben, solange er nicht größer wird. Ihn zu entfernen, ist extrem kompliziert und sollte nur gemacht werden, wenn er eine Größe erreicht, die lebensbedrohlich ist.“

Doch auch von solch einer erschütternden Diagnose lässt sich das Satyricon-Mastermind nicht unterkriegen und gibt sich zuversichtlich: „Jeder bekommt sein eigenes Kartendeck – und dieses ist meins. Es gibt so viele Menschen, die mit sehr viel schlimmeren Dingen klarkommen müssen, also werde ich mich jetzt nicht selbst bemitleiden.“

Zwangspause für Satyr

Die fortgeschrittenen Arbeiten am Nachfolger zum selbstbetitelten Satyricon-Album von 2013 müssen nun erst mal unterbrochen werden, bis Satyr gesundheitlich wieder auf dem Damm ist. „In den nächsten zwei Wochen werde ich versuchen, meine Kräfte wieder zurückzuerlangen, um danach weiter am neuen Satyricon-Album zu schreiben und meine Wein-Projekte weiterzuführen“, verspricht der norwegische Teufelskerl.

Alles Gute beziehungsweise „Tro og Kraft“, Satyr!

bf / eventim / news

Foto: Sune Frøyseth Eriksen

Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

Schreibe einen Kommentar