PRINZ PI – Porno-Phase vorbei

Die Hater-Watschen von „pp=mc²“ sind kaum verteilt, da steht mit „Im Westen Nix Neues“ schon das neue Werk aus dem Hause Prinz Pi in den Startlöchern. Rund ein Jahr nach dem Comeback als Prinz Porno und fast drei Jahre, nachdem er mit „Kompass ohne Norden“ auf den Charts-Thron kletterte, liefert der Berliner wieder tiefgehende, persönliche Betrachtungen zur Lage des Planeten.

„Ich wollte unseren modernen Lifestyle hinterfragen, die westliche Lebenswelt“, sagt Friedrich Kautz alias Prinz Pi über seine Herangehensweise. Wie der lakonische Titel „Im Westen Nix Neues“ schon andeutet, scheint er nicht unbedingt erfreut über seine Studienergebnisse zu sein. Und dass er sich bei Erich Maria Remarques zeitlos-horrendem Weltkriegsroman bedient, stimmt auch eher pessimistisch.

Pi, der Schwarzmaler?

Ganz so schlimm sieht es dann wohl doch nicht aus. Schon die erste Hörprobe „Weiße Tapete“ ist ein waschechter Mir-kann-keiner-was-Track. Beispiel gefällig: „Hälfte Sons of Anarchy, Hälfte John F. Kennedy / Ich bin Prinz Pi und meine Fans sind meine Family“. Aufgeben ist also noch lange keine Option beim Kollegen Kautz. Wär´ ja auch noch schöner!

Seine Family jedenfalls darf nicht nur über die Verkündung der neuen Platte jubilieren, sondern auch über die dazugehörige Tour im Frühjahr 2016. Nur wenige Tage nach dem Album-Release am 28. Januar, einem Donnerstag (!), geht´s los. Im Zeitverlieren war Prinz Pi schließlich noch nie gut!

hm / eventim / news

Foto: FKP Scorpio

Hendrik Margenfeld

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