ROYAL BLOOD: zur Großartigkeit verpflichtet

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Mit „Royal Blood“ lieferten Sänger und Bassist Mike Kerr sowie Schlagzeuger Ben Thatcher 2014 ein vor allem in ihrer britischen Heimat immens erfolgreiches Debütalbum ab, das sensationell die #1 der UK-Albumcharts stürmte. Für eine aus zwei Musikern bestehende Newcomer-Band mit Garagenrock-Sound ein geradezu märchenhafter Erfolg.

In einem Interview mit dem NME verrieten die beiden aus Brighton stammenden Jungs nun, dass sie bereits an einem Nachfolger des gefeierten Debüts arbeiten und schon eine Menge neues Material geschrieben haben. Wie das möglich ist, wenn die beiden doch einen Großteil des vergangenen Jahres im Tourbus verbracht haben? Ganz einfach: Man muss das Album eben IM Tourbus schreiben!

„Ich habe im hinteren Teil des Busses ein Studio gebaut“, erklärt Kerr. „Allerdings ist es ziemlich schwierig zu schreiben, wenn alles um dich herum runterfällt, weil der Fahrer gerade durch eine große Kurve fährt. Trotzdem war das unsere Schreib-Höhle – nebenbei haben wir Clint-Eastwood-Movies ohne Ton geschaut.“

Kein neues Rad bei Royal Blood

Hinsichtlich der musikalischen Orientierung auf dem zweiten Album verrät Kerr schon mal, dass es keine großen Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger geben wird. „Wir haben nicht das Gefühl, dass wir das Rad neu erfinden müssten“, meint er – und ein Großteil der Fangemeinde wird es wohl ähnlich sehen.

Wann können wir denn nun mit dem neuen Royal-Blood-Werk rechnen? Früher… oder eben später – man weiß es nicht genau. „Wir sind uns beide einig, dass wir unser nächstes Album erst dann veröffentlichen, wenn es großartig klingt“, verspricht der Sänger. Gut, so lange kann das eigentlich nicht dauern – schließlich reden wir hier von Royal Blood!

bf / eventim / news

Foto: WMG

Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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