ROGER WATERS – Ende der Wartezeit

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Nach eigenen Angaben steht das vierte Album von Roger Waters kurz vor seiner Fertigstellung. 2016 soll das noch unbetitelte Werk erscheinen und damit eine 24-jährige Durststrecke beenden, in der Waters zwar umtriebig war, jedoch nicht mit neuem Solo-Material aufwarten konnte. Auch eine Tour stellte der Musiker in Aussicht.

Seit „Amused to Death“ von 1992 lässt Roger Waters seine Fans mittlerweile auf neue Songs warten. Verschiedene Live-Alben, eine Oper und die gigantische „The Wall“-Tour ließen allerdings keine Langeweile aufkommen. Auch bei Waters selbst nicht, dem bisweilen schlichtweg die Zeit fehlte, um an neuen Songs zu arbeiten. Bis jetzt.

Father and Son

Das Album soll nach Waters‘ Angaben sowohl brandneue Songs enthalten, als auch solche, die er bereits vor Jahren geschrieben habe. Inhaltlich soll sich das Werk um ein Zwiegespräch zwischen Vater und Sohn drehen. Damit knüpft er gewissermaßen an „The Final Cut“ an – das letzte Pink-Floyd-Album, an dem er beteiligt war. Hierbei nahm er die Lebensgeschichte seines Vaters, der im Zweiten Weltkrieg starb und den er nie kennenlernte, als Inspiration.

Neben der Albumankündigung ließ Roger Waters auch wissen, dass er eine Arena-Tour zu dem Werk plane. Und als wären das alles nicht schon genügend Neuigkeiten, die Waters- und Floyd-Fans dem Jahr 2016 sehnlichst entgegenblicken ließen, gibt es auch News zu „The Wall“. So soll das legendäre Pink-Floyd-Album als Bühnenstück aufgeführt werden. Die Arbeiten daran befänden sich in den letzten Zügen, so Waters.

Im September wurde Roger Waters übrigens 72 Jahre alt – bei so einem Tatendrang eine Tatsache, die man nun wirklich nicht vergessen sollte, Chapeau!

hm / eventim / news

Foto: Sony Music

Hendrik Margenfeld

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