ANNENMAYKANTEREIT: mit frischem Album auf Tour!

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AnnenMayKantereit sind Deutschlands „Band der Stunde“: Lang nicht mehr wurde eine junge Band dermaßen gehypt. Mit ihrem Langspieldebüt „Alles nix Konkretes“ sorgen die Kölner jedoch nicht überall für Begeisterung. So what? Hier sind 5 Gründe, warum es trotzdem Laune macht.

#1 Weil wir schon so verdammt lange drauf warten!

Jetzt mal ehrlich: Auf das Debütalbum von AnnenMayKantereit warten zu müssen, war ein bisschen so wie damals, als man als kleiner Stöpsel auf den Weihnachtsmann gewartet hat. Endlos zogen sich die Tage bis zum lang ersehnten Album-Release. Doch nun ist endlich Weihnachten: „Alles nix Konkretes“ ist da – auspacken und genießen!

#2 Weil wir endlich neue Songs zu hören bekommen

Zugegeben: Viele der Tracks auf dem Album kennt man als AMK-Höriger bereits. „Oft gefragt“, „3. Stock“ und „21, 22, 23“ schwirren schon länger im spannungsgeladenen Bandkosmos umher, und auch Barfuß am Klavier“, „Nicht nichts“, „Wohin du gehst“ oder die Single „Pocahontas“ sind bekannt – mit irgendetwas mussten AnnenMayKantereit ja auch schließlich ihre Konzerte bestreiten! Neu sind zum Beispiel „Das Krokodil“ oder „Neues Zimmer“.

#3 Weil die bekannten Tracks anders klingen

Es ist doch komisch: Zum einen beschweren sich nun einige Leute, dass es auf „Alles nix Konkretes“ kaum Songs gibt, die man vorher noch nicht kannte. Andererseits wird bemängelt, dass die bereits von den EPs bekannten Tracks nun deutlich glattpolierter klingen. Klar, es stimmt, dass zum Beispiel die Bandhymne „Oft gefragt“ auf der „Wird schon irgendwie gehen“-EP von 2015 deutlich rauer und intensiver klang. Trotzdem ist die „neue Version“ ja auch gut. Die Tracks der EP 1:1 auf den Longplayer zu packen, hätte ja nun wirklich keinen Sinn ergeben. Wer die ursprüngliche Version lieber mag, hört eben die – alle anderen die neue.

#4 Weil das Feuilleton nörgelt

Wie bei einer gefeierten „In“-Band kaum anders zu erwarten, steht das Feuilleton dem immensen Erfolg von Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit (und Malte Huck) eher fassungslos gegenüber. Es fallen Adjektive wie „konservativ, vage, unpolitisch, risikolos, banal und bieder“, wenn es um die zugegeben nicht sehr tiefgreifenden Texte von AnnenMayKantereit geht. Unbedeutende Musik für eine Generation der Antriebs- und Meinungslosen, so der Konsens mehrerer Album-Reviews und AMK-Artikel. Den Jungs kann es herzlich egal sein: Ihre Shows sind seit langem ausverkauft und „Alles nix Konkretes“ wird sehr sehr hoch in den Charts einsteigen. Und dass sie die geilste, innovativste und intelligenteste Kapelle unter der Sonne wären, haben sie selbst ja nie behauptet.

#5 Weil wir uns jetzt endlich optimal auf die Tour vorbereiten können

„Ausverkauft“ steht hinter jedem einzelnen AnnenMayKantereit-Clubkonzert auf ihrer „Tour Dates“-Seite. Und es sind nicht etwa die kleinen Schuppen, die die Band aus Köln vollmacht, sondern die großen Clubs – teilweise sogar an zwei Tagen hintereinander wie in der Großen Freiheit Hamburg oder der Münchner Muffathalle. Wer ein Ticket hat, darf sich glücklich schätzen. Allen anderen bleiben nur die Festival-Shows wie beispielweise beim Hurricane/Southside, Highfield oder Juicy Beats. Doch die nächste Tour kommt bestimmt! Allerdings: Is noch „Alles nix Konkretes“…

Bild: Fabien J. R. Raclet


ANNENMAYKANTEREIT >>> TICKETALARM

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Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“