Tante WANDA hat in Hamburg Amore gemacht

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Zeit für Schnaps: Wanda sind in der Stadt! Auf der Tour zu ihrem neuen Album „Bussi“ machen die österreichischen Teufelskerle Ende Februar auch in Hamburg Station und spielen an einem eiskalten Montagabend in der ausverkauften Großen Freiheit auf. 1.500 Zuschauer schwingen die Hüften und grölen Hits wie „Bologna“, „Luzia“ oder „Bussi Baby“ mit. Besser kann eine Woche kaum beginnen!

Mit unbändiger Leidenschaft, Wiener Charme und ohrwurmigen Melodien haben sich Wanda in den vergangenen beiden Jahren auch in Deutschland eine euphorische Fanbase erspielt. Nachdem sich die Bandhymne „Bologna“ vom 2014er Debütalbum „Amore“ hinterlistig ins Unterbewusstsein austrophiler Indie-Pop-Rock-Fans gefräst hatte, legten die Wiener um Sänger Marco Wanda schon ein Jahr später nach und platzierten den Nachfolger „Bussi“ auf Platz #5 der deutschen Charts.

Wanda wollen Schnaps

Dass Wanda auf Platte kicken, ist klar – doch wie sind die fünf Wiener live? Beim Auftritt in Hamburg brennt von der ersten Minute an die Luft. Mit „Luzia“ bringen die Jungs den standesgemäßen Einstand und feuern auch im Anschluss Hit auf Hit raus: Ob „Schickt mir die Post“, „Stehengelassene Weinflaschen“ und „Auseinandergehen ist schwer“ vom Debüt oder neue Tracks wie „Mona Lisa der Lobau“, „Gib mir alles“ und „Nimm sie wenn du’s brauchst“ – die bunt gemischte Fangemeinde, in der von 16 bis 60 fast jeder Jahrgang vertreten ist, singt voller Inbrunst mit und tanzt sich die Seele aus dem Leib. Erst recht zu den Gassenhauern „Bologna“, „1, 2, 3, 4“ oder „Bussi Baby“.

Als etwas anstrengend erweist sich zwar das auf gefühlte 15 Minuten ausgewalzte „Ich will Schnaps“, doch als Marco ins Publikum springt und sich auf den Händen zur Theke tragen lässt, um dort einen Kurzen zu kippen, johlt die Menge. Überhaupt weiß der charismatische Sänger das Publikum immer wieder geschickt um den Finger zu wickeln und mit seiner energetischen und ungekünstelten Bühnenperformance zu überzeugen.

Mit dem Beatles-Cover „A Hard Days Night“ verbeugen sich Wanda gen Ende dann auch noch mal vor dem geschichtsträchtigen Venue, in dessen (Kaiser)Keller die Fab Four einst einen legendären Gig absolvierten. Vielleicht wird man das von Wanda ja auch einmal sagen. Wenn die Jungs mit dieser Freude und Leidenschaft weitermachen, werden sie jedenfalls nur schwer zu stoppen sein.

Bussi, Amore, Prost! Wann kommt‘s wieder, ihr leiwandn Wiener?!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder von der Hamburg-Show:

Wanda im „Bussi“-Interview

Ihr wollt’s noch mehr über Wanda erfahren? Dann lest doch mal ins Interview rein, das wir mit den Jungs zum „Bussi“-Album geführt haben.

Bilder: Ben Foitzik


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Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“