ECHO 2016: Helene Fischer mit Rekord

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Zum Jubiläum ein Rekord: Bei der 25. Verleihung des Deutschen Musikpreises ECHO wurde Helene Fischer mit vier Awards ausgezeichnet. Insgesamt hat die 31-jährige „Farbenspiel“-Sängerin in ihrer eindrucksvollen Karriere damit 16 ECHOs gewonnen – so viel wie niemand sonst vor ihr.

Album des Jahres, mal wieder: Nach 2014 („Farbenspiel“) und 2015 („Farbenspiel live“) erhält Helene Fischer auch 2016 den ECHO fürs beste Album des Vorjahres. Ihr „Weihnachten“-Album, auf dem sich klassische Weihnachtslieder interpretierte, hatte im Dezember letzten Jahres mal wieder Rekorde gebrochen und sich wochenlang an der Spitze der Charts gehalten. Drei weitere ECHOs gewann Helene Fischer in den Kategorien „Musik-DVD/Blu-ray national“, „Live-Act national“ und „Crossover“.

Auch JORIS sahnt mehrere ECHOs ab

Auch Singer-Songwriter JORIS räumte mächtig ab bei der diesjährigen ECHO-Verleihung, die wie im Vorjahr von Barbara Schöneberger moderiert wurde: Der junge Sänger, der vergangenes Jahr mit „Hoffnungslos hoffnungsvoll“ aus dem Stand auf Platz #3 der Charts geschossen ist, erhielt eine Auszeichnung als „Newcomer national“, den Kritikerpreis für sein Debütalbum und einen Radio-ECHO für seinen Hit „Herz über Kopf“.

Weitere Gewinner des Abends: Sarah Connor, Andreas Bourani, Kollegah, PUR, Vanessa Mai (Wolkenfrei), Santiano, Udo Lindenberg, die Puhdys und Roland Kaiser. Zu den internationalen Preisträgern zählen Adele, Ed Sheeran und Iron Maiden, deren Sänger Bruce Dickinson sich in einem voraufgezeichneten Clip aus dem Cockpit seiner Boeing bedankte.

Neben der Preisverleihung wartete die ECHO-Verleihung natürlich auch mit diversen hochkarätigen Live-Acts auf: Unter anderem standen gestern Abend Xavier Naidoo, Sarah Connor, The Weeknd, Jamie-Lee Kriewitz, Mark Forster und Udo Lindenberg auf der Bühne.

Doch es herrschte nicht nur Frohsinn bei der diesjährigen ECHO-Verleihung – auch der verstorbenen Künstler David Bowie, James Last, Lemmy Kilmister und Roger Cicero wurde gedacht. Freude und Trauer liegen auch bei einer solchen Veranstaltung manchmal nah beieinander.

Bilder: Sandra Ludewig


Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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