LONG DISTANCE CALLING – mit „TRIPS“ auf Tour!

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Alles Gute zum Geburtstag, Long Distance Calling! Zehn Jahre ist die Prog-Rock-Band aus Münster nun schon dabei und hat in ihrer ersten Banddekade mit „Satellite Bay“ (2007), „Avoid The Light“ (2009), „Long Distance Calling“ (2011) und „The Flood Inside“ (2013) vier erstklassige Alben abgeliefert. Mit „TRIPS“ erscheint nun am 29. April 2016 das mit Hochspannung erwartete neue Werk – schon einen Tag zuvor startet in Münster die dazugehörige Deutschlandtour!

Mal rein instrumental, mal mit Gastsängern wie Vincent Cavanagh oder Petter Carlsson gespickt oder vom festen Sänger Martin Fischer eingesungen: Durch ihre Wandelbarkeit und Einzigartigkeit haben sich Long Distance Calling längst einen Ausnahmestatus unter den deutschen Rockbands erspielt. Pünktlich zum Bandjubiläum präsentiert das Quartett nun endlich „TRIPS“, den Nachfolger von „The Flood Inside“, auf dem man sich so faszinierend und vielseitig wie nie zuvor gibt. Ohne ihre bewährten, magnetisierenden Trademarks über Bord zu schmeißen, haben sich Long Distance Calling mal eben komplett neu erfunden: Schon der Opener „Getaway“ haut den Hörer mit seinem 80s-Disco-Beat, der beizeiten wie Queens „Another One Bites The Dust“ groovt, den sphärigen Synthie-Teppichen und dem plötzlich dazustoßenden Gitarrenriff aus den Socken und kommt dabei gänzlich ohne Vocals aus. Und das dazugehörige Musikvideo mit Ralf Richter als Drill Instructor ist ja wohl mal allererste Sahne!

Reinhören #1: Long Distance Calling – „Getaway“

So gut ihr Sound ohne Gesang funktioniert und so großartig ein Instrumentalalbum wie „Avoid The Light“ auch war und immer noch ist – durch die Entscheidung, vielen ihrer Songs auch eine Stimme zu geben, sind Long Distance Calling noch mal auf ein ganz anderes Level gestiegen. Auch auf „TRIPS“ sind es Songs wie „Rewind“, „Lines“, „Momentum“ und „Plans“, die einen schon beim ersten Hördurchlauf packen und fortan nicht wieder loslassen wollen. Statt Martin Fischer, der vergangenes Jahr im Frieden aus der Band geschieden ist, hat diesmal der Norweger Petter Carlsson die Gesangsparts übernommen und die vielschichtigen Songkreationen mit seiner außergewöhnlichen, wandelbaren und aufwühlenden Stimme veredelt.

Metalheads, Rocker, Prog-Fans – auf Long Distance Calling können sich (fast) alle einigen. Nicht etwa, weil LDC eine konturlose Konsensband wären, sondern weil sie dermaßen furchtlos und visionär alle Genreschranken einreißen, so dass einfach jeder etwas in ihrem Sound finden muss, das ihn oder sie dieser Band hörig macht. Jeder Freund von Gitarrenmusik sollte also zumindest mal in (mehrere Songs von) „TRIPS“ reinhorchen – schließlich könnte es sein, dass man sonst seine absolute neue Lieblingsband verpasst.

Reinhören #2: Long Distance Calling – „Lines“

Ab Ende April gehen Long Distance Calling auch auf Deutschlandtour und werden ihre Musikmagie live zelebrieren – unvergessliche Konzerterlebnisse sind hier vorprogrammiert!

Long Distance Calling „TRIPS“ Tour – die Dates:

28.04. Münster, Skater’s Palace
29.04. Hamburg, Uebel & Gefährlich
30.04. Rostock, M.A.U. Club
02.05. Leipzig, UT Connewitz
03.05. Berlin, Musik & Frieden
04.05. Köln, Kulturkirche
05.05. München, Backstage
06.05. Karlsruhe, Substage

Bilder: Markus Hauschild


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Ihr wollt die Jungs live erleben? Kein Problem: Tickets für die aktuelle Tour von Long Distance Calling gibt es auf eventim.de.


Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“