WOLF ALICE – Die neuen Indie-Rock-Stars aus UK

wolf alice tickets 2016

Mercury Prize, Brit Awards, Grammy Awards, NME Awards – kaum eine namhafte Musikpreisverleihung, bei der die britischen Durchstarter Wolf Alice in den vergangenen beiden Jahren nicht nominiert gewesen wären. Schon lange vor Veröffentlichung ihres Debütalbums „My Love Is Cool“ im Juni 2015 hatte sich ein wahrer Hype um das Quartett aus London gebildet, das mit seinen ersten beiden EPs („Blush“ aus 2013 und „Creature Songs“ aus 2014), faszinierenden Songs wie „Fluffy“, „She“ und „Moaning Lisa Smile“ sowie leidenschaftlichen Live-Auftritten für Begeisterung in der britischen Indie-Rock-Szene sorgte.

Wolf Alice: von 0 auf 100

Entsprechend euphorisch reagierten Fans und Presse auf den ersten Longplayer von Wolf Alice, der im UK auf den Jahresbestenlisten diverser renommierter Publikationen landete: Sowohl der Guardian als auch der New Musical Express und das Q-Magazin kürten „My Love Is Cool“ zu einem der besten Alben des Jahres 2015.

Auch in Deutschland ist das Fieber um die aus Sängerin Ellie Rowsell, Gitarrist Joff Oddie, Bassist Theo Ellis und Drummer Joel Amey bestehende Band ausgebrochen: Musikmagazine wie Rolling Stone, Musikexpress, Spex und Intro nahmen Wolf Alice in ihre Newcomer-Empfehlungen auf. Zudem erspielte sich die Band viele neue Fans bei ihren Auftritten beim Melt und Dockville Festival sowie im Vorprogramm ihrer britischen Kollegen von alt-J. Denn vor allem anderen sind Wolf Alice eine großartige Live-Band, die ihr Publikum immer wieder komplett mitzureißen versteht.

Wolf Alice – „Moaning Lisa Smile“

Dass man dafür jede Menge gute Songs braucht, dürfte klar sein – umso besser, dass die Londoner Band, die sich nach der Kurzgeschichte „Wolf-Alice“ von Angela Carter benannt hat, davon auf „My Love Is Cool“ jede Menge zusammengetragen hat: Angefangen vom luftigen Opener „Turn To Dust“ über den punkig angehauchten Powersong „You’re A Germ“ bis hin zur groovig rockenden Lead-Single „Giant Peach“ breiten Wolf Alice hier ein faszinierendes Klang-Spannungsfeld auf, das sich irgendwo zwischen The xx, Florence + The Machine und The Kills bewegt. Ein bisschen Rock, ein wenig Grunge, etwas Alternative und jede Menge Pop-Appeal und fertig ist eins der besten Indie-Rock-Alben des vergangenen Jahres.

Keine Frage: Von Wolf Alice werden wir in den kommenden Jahren noch sehr viel (Gutes!) hören. Ab Ende August sind die Briten bei vier Shows live in Deutschland zu erleben!

WOLF ALICE auf Tour – die Dates:

28.08.2016, Hamburg – Knust
01.09.2016, Stuttgart – Keller Klub
02.09.2016, München – Ampere/Muffatwerk
03.09.2016, Frankfurt a. M. – Zoom

Foto: Emily Cheng


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Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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