GRAHAM CANDY – die Neuentdeckung im Spotlight

graham candy tickets 2016

„Dreams don’t work unless you’re willing to work for them first“, singt Graham Candy in „Back Into It“, der Lead-Single seines Debütalbums „Plan A“, das er im Mai 2016 veröffentlicht hat. Sinngemäß: Man muss für seine Träume arbeiten! Und genau das hat der junge neuseeländische Singer-Songwriter auch getan. Nachdem Candy sich ein paar Jahre lang seine musikalischen Sporen in der Bar- und Pub-Szene seiner Heimatstadt Auckland verdient hatte, wagte er 2013 einen mutigen Schritt: Er zog aus dem heimeligen Neuseeland ins wuselige Berlin – ohne zu wissen, was ihn dort erwarten würde. Ohne Plan B.

Candy unterschrieb einen Vertrag beim Berliner Label Crazy Planet Records, dessen Verantwortliche ihn ein paar Monate zuvor in einer Bar in Auckland „entdeckt“ hatten. Durch seine Kollaborationen mit Parov Stelar („The Sun“) und Alle Farben („Sometimes“, „She Moves (Far Away)“) machte sich der Neuseeländer auch in der deutschen Musikszene schnell einen Namen – „She Moves (Far Away)“ avancierte im Frühjahr 2014 sogar zum Hit und kletterte auf #9 in den deutschen Single-Charts.

Prädikat „Hit“: Alle Farben „She Moves“ (feat. Graham Candy)

Was macht den jungen Mann aus Neuseeland, der neben seiner Musiker-Karriere auch schon als Tänzer und Schauspieler Erfolge feierte, so besonders? Nun, man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass Graham Candy eine ganz und gar einzigartige Stimme hat. Eine ziemlich hohe Stimme. Bei manchen seiner Songs könnte man sogar fast meinen, dass sie von einer Frau gesungen werden – so hoch ist sie. Daran muss man sich vielleicht erst einmal gewöhnen. Doch hat einen Graham Candy mit seinen zwischen Beschwingtheit und Melancholie pendelnden Indie-Pop-Songs erst einmal am Haken, lässt er einen nicht wieder los.

Ob tanzbare Hits wie „90 Degrees“, „Back Into It“ oder „Glowing In The Dark“, Midtempo-Nummern à la „Kings and Queens“, „Travellers Lovers“ oder Balladen der Marke „Home“, „Heart Of Gold“ oder „Little Love“ – auf „Plan A“ entführt der Mann mit der Bonbon-Stimme den Hörer auf einen faszinierenden Trip durch die wunderbaren Höhen und Tiefen von Popmusik. Das alles ist so gut, dass Graham Candy tatsächlich keinen Plan B braucht.

Auch Hammer: „Back Into It“

Im Herbst reist Graham Candy im Rahmen der „Back Into It Tour 2016“ durch seine neue Wahlheimat Deutschland, die er im Frühjahr dieses Jahres bereits als Support-Act auf Silbermonds „Leichtes Gepäck“-Tour begeistert hat. Dass er das Publikum auch bei seinen Solo-Shows umhauen wird, ist dabei so klar wie das Wasser im Lake Taupo.

Bilder: Michèl Passin


GRAHAM CANDY >>> TICKETS

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Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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