STAR TREK BEYOND – der Kinofilm im Trek-Check

star trek beyond

Aus aktuellem Anlass mal etwas ganz anderes heute: ein Filmreview! Der aktuelle Anlass ist in diesem Fall, dass heute endlich der mit Spannung erwartete dritte „Reboot“-Teil der „Star Trek“-Franchise in den Kinos startet. Ist „Star Trek Beyond“ so gut wie seine beiden Vorgänger?

Das Gros der „Star Trek“– und Science-Fiction-Fans ist sich wohl einig, dass Regisseur J. J. Abrams mit den ersten beiden Filmen der neuen „Star Trek“-Generation – „Star Trek“ von 2009 und „Star Trek: Into Darkness“ von 2013 – nicht viel falsch gemacht hat. Im Gegenteil: Abrams hat Gene Roddenberrys Kult-Reihe, die dieses Jahr stolze 50 Jahre alt wird, technisch auf ein neues Level gehievt und zur ertragreichen Blockbuster-Franchise gemacht. Zum Leidwesen vieler Fans verabschiedete sich der Regisseur, der u. a. durch die TV-Serie „Lost“ bekannt geworden ist, beim dritten „Star Trek“-Reboot aus dem Regiestuhl und überließ die Kommandobrücke dem Kollegen Justin Lin – einem Regisseur, der vor allem durch die Boliden-Spektakel „Fast & Furious 4-6“ für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Star Trek Beyond: Wechsel auf der Kommandobrücke

Aber dicke Autos zu Schrott fahren ist eine Sache – eine Kult-Franchise wie „Star Trek“ weiterführen eine andere. Zu allem Überfluss hat J. J. Abrams die Enterprise dann auch noch verlassen, um beim Erzrivalen „Star Wars“ anzuheuern und mit „Das Erwachen der Macht“ mal eben den dritterfolgreichsten Film aller Zeiten abzuliefern. Da ist es für echte Trekkies nur ein schwacher Trost, dass er bei „Star Trek Beyond“ immerhin noch als Produzent mit an Bord war.

Die Aufregung war allerdings unbegründet: Justin Lin hat bei seinem ersten „Star Trek“ ganze Arbeit geleistet und die Reihe, die unter Abrams zu einem kunterbunten Weltraumspektakel geworden ist, wieder zu ihren Wurzeln zurückgeführt. In „Star Trek Beyond“ machen Captain James T. Kirk und Co. nämlich wieder das, was die Besatzung der Enterprise schon in der kultigen TV-Serie mit William Shatner als Kirk und Leonard Nimoy als Mr. Spock mit Vorliebe gemacht haben: In unbekannte Bereiche des Universums vordringen, fremde Planeten erkunden, neue Kulturen kennenlernen und vor Bösewichten bewahren.

„Star Trek Beyond“ – der Trailer

Die Enterprise in Not

In „Star Trek Beyond“ steuert die USS Enterprise kurz nach der Hälfte ihrer fünfjährigen Erkundungsmission den Planeten Altamid an, weil dort ein anderes Raumschiff in Not geraten ist. Doch die Crew tappt in eine Falle und gerät in die Fänge des Schurken Krall (Idris Elba), der eine mächtige neue Waffe entwickelt hat und das Universum ins Chaos stürzen will. Können sich Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto), Scotty (Simon Pegg), Pille (Karl Urban), Chekov (der kürzlich auf tragische Weise verstorbene Anton Yelchin in einer seiner letzten Rollen), Uhura (Zoe Saldana) und Sulu (John Cho) befreien und Krall aufhalten?

Auch wenn die Handlung im Vergleich zu den ersten Filmen etwas simpler gestrickt ist und auch der Bösewicht nicht an die Vorgänger (Eric Bana als Romulaner Nero und Benedict Cumberbatch als Khan) herankommt, ist „Star Trek Beyond“ doch ein echter Volltreffer geworden, der Lust auf weitere Missionen der Enterprise macht. Zumal die Effekte mal wieder erstklassig sind (bei ca. 180 Millionen Dollar Budget freilich kein Wunder) und die Chemie zwischen den Akteuren nach wie vor prächtig ist. Man kann also reinen Gewissens empfehlen, sich „Star Trek Beyond“ im Kino anzugucken.

Wusstet ihr übrigens, dass Pop-Queen Rihanna den Titelsong zu „Star Trek Beyond“ abgeliefert hat? Hört und schaut doch mal in „Sledgehammer“ rein – der ist echt fett!

Rihanna – „Sledgehammer“ / „Star Trek Beyond“

Rihanna auf Tour

Momentan befindet sich Rihanna immer noch auf „ANTI World Tour“ und wird demnächst noch drei Shows in Deutschland spielen: Am 28.07. steht das RheinEnergieSTADION in Köln, am 07.08. das Olympiastadion München und am 16.08. die Mercedes-Benz-Arena in Berlin auf dem Programm. Tickets für Rihanna gibt es bei Eventim.


„Star Trek Beyond“ startet am 21.07.2016 im Kino

star trek beyond poster

Star Trek Beyond (© Paramount Pictures)

Bilder: Paramount Pictures


Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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