STEEL PANTHER kommen mit genialen Rocksongs auf Tour(en)

steel panther tickets 2016

Bitte bringen Sie Ihre Frauen und Töchter in Sicherheit – Steel Panther kommen! Die US-Rocker aus Los Angeles, die just mit dem renommierten Metal Hammer Award als „Best Live Band“ ausgezeichnet wurden, werfen wieder ihre „Supersonic Sex Machine“ an und stehen in den Startlöchern für ihre Deutschland-Tour. Am 30. September geht’s los in München – einige andere Termine sind bereits ausverkauft!

Eigentlich müsste man annehmen, dass Steel Panther alles falsch machen: Die Frequenz, mit der sie Deutschland betouren, ist immens – seit einiger Zeit schon lassen sie sich Jahr für Jahr immer wieder bei uns blicken. Und auch diesen Herbst heißt es – in Anlehnung an einen ihrer größten Hits – wieder „Death To All But Metal!“ auf deutschen Bühnen. Dabei sollte man sich als Band doch eigentlich ab und an auch mal rarmachen, um nicht überpräsent zu werden.

Steel Panther – Death To All But Metal!

Bei Steel Panther kann davon jedoch keine Rede sein – schließlich sind ihre Live-Shows auch einfach zu gut! Bestes Indiz dafür: Ihre Gigs in Berlin (1. Oktober) und Hamburg (2. Oktober) sind schon seit Wochen ausverkauft. Und das, obwohl sie Norddeutschland erst im August auf dem Wacken Open Air und dem Elbriot live beehrt haben.

Warum werden Steel Panther so abgefeiert? Im Prinzip eine berechtigte Frage. Denn eigentlich machen die vier Glam-Rocker doch nichts, was Bands wie KISS, Van Halen oder Mötley Crüe nicht schon in den 80ern gemacht hätten: hymnenhaften Hardrock mit eingängigen Ohrwurm-Chorussen spielen und virtuos auf der Bühne inszenieren. Vermutlich ist es schlicht die ironisierte Überzeichnung ihrer eigenen Identität und die hemmungslose Sexualisierung ihrer Musik, die Steel Panther in den vergangenen Jahren seit ihrem großartigen Debüt „Feel The Steel“ aus 2009 zu einem globalen Phänomen werden ließen. Und den Metal Hammer Award als bester Live-Act gewinnt man ja auch nicht mal eben so.

Steel Panther – erfolgreich, aber weil stumpf

Soviel ist allerdings klar: Wer zu einem Steel Panther-Konzert geht, muss sich bewusst sein, dass er oder sie dort neben geni(t)alen Rocksongs auch jede Menge pubertäre Sexwitze und -gesten, anzügliche Songtexte und mitunter auch mal nackte Tatsachen erleben wird. Viele gehen vielleicht auch gerade deswegen zu einer Show von Sänger Michael Starr (Echthaar), Gitarrist Satchel (Perücke), Bassist Lexxi Foxxx (Perücke) und Drummer Stix Zadinia (definitiv Perücke) – weil man dort eben einfach mal so richtig schön stumpf sein und den drögen Alltag komplett ausblenden kann. Bier trinken, „Asian Hooker!“ grölen und über die vier unglaublich unterhaltsamen Kasper auf der Bühne ablachen. Zumal es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht nur die vier „Jungs“ von Steel Panther, sondern auch ein paar Ladys aus dem Publikum auf der Bühne zu bewundern gibt. Vielleicht sogar genau 17.

Sind Steel Panther nicht zu alt für Rock’n’Roll?

Als wir Steel Panther einmal im Interview fragten, ob sie sich nicht langsam zu alt für Sex, Drugs und Rock’n’Roll fühlten, antwortete ein empörter Stix: „Dude, irgendjemand muss doch rocken! Wir werden hier nicht sitzen und uns entspannen, Gemüse und so ‘nen Scheiß anbauen – no way, keine Chance, Sir, nicht wir! Wir werden weiter rocken, weiter gute Alben aufnehmen, weiter Sex haben, weiter Party machen, weiter Drogen nehmen, weiter saufen (wird immer lauter), verdammt noch mal weiter rocken, niemals aufhören (brüllt) und es wird scheißgeil sein!“

In diesem Sinne: Wer ist bei Steel Panther in München, Berlin, Hamburg, Köln, Offenbach oder Stuttgart dabei? Wir prophezeien, dass es „scheißgeil“ sein wird!

Bild: Ben Foitzik


STEEL PANTHER – Tour 2016
30.09.2016, München – Zenith
01.10.2016, Berlin – Huxleys
02.10.2016, Hamburg – Große Freiheit

04.10.2016, Köln – Palladium
05.10.2016, Offenbach – Stadthalle
07.10.2016, Stuttgart – Porsche Arena

STEEL PANTHER >>> TICKETS

Berlin und Hamburg sind schon ausverkauft, aber für München, Köln, Offenbach und Stuttgart gibt es noch (noch!) ein paar Tickets. Die bekommt ihr wie immer auf eventim.de.


Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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