OONAGH im Interview zur „Märchen enden gut“-Tour

oonagh tour tickets 2017

Momentan verzaubert die wunderbare Oonagh die Fans auf ihrer „Märchen enden gut“-Tour. Bis Ende Februar kann man die charismatische Sängerin noch live auf der Bühne erleben – Tickets gibt es bei EVENTIM. Doch wie muss man sich das Tourleben bei Oonagh und ihrem Team eigentlich vorstellen? Wir haben mal nachgefragt…

Mit ihrem aktuellen Album „Märchen enden gut“ gelang Oonagh im Oktober vergangenen Jahres mal wieder der Sprung in die Top10 der Charts. Ein weiterer Step in der Erfolgsgeschichte der Sängerin, die in ihrer Musik so unterschiedliche Elemente wie Pop, Folk, Mittelalter, Electronica, Weltmusik, Ethno und New Age vereint. Im Interview erzählt sie uns vom Leben „on the road“, regelmäßigen Ritualen und gelegentlichen „Buspartys“.


oonagh interview

OONAGH

„Ich möchte die Leute vom stresigen Alltag abholen und mit ihnen das Leben feiern.“



Hallo Oonagh! Bist du eigentlich gerne auf Tour?
On the road zu sein, gefällt mir auf jeden Fall sehr, weil ich dabei meinen Fans und dem Publikum nahe bin. Live zu spielen macht immer unglaublich viel Spaß. Ich liebe es – es ist eine andere Arbeit, aber eine richtig tolle, weil man immer gleich ein Feedback bekommt.

Wie kann man sich eine Oonagh-Tour vorstellen?
Wir sind etwa 14 oder 15 Leute und sind alle in einem Nightliner unterwegs. Ich bin sehr froh, dass ich immer das gleiche Team an meiner Seite habe – wir haben uns mittlerweile eingespielt und da kann man sich auf jeden einzelnen verlassen. Wir sind dann ungefähr drei Wochen unterwegs. Vorne im Bus habe ich so eine kleine Kajüte, in der ich mit geschlossener Tür schlafen kann, was natürlich echt toll ist. Und an Off-Days gibt’s dann immer schöne kleine Buspartys (lacht).

Gibt’s nach einer Show manchmal auch eine große Busparty?
Wir sitzen auf jeden Fall nach jeder Show noch mal zusammen. Man muss ja auch erst mal runterkommen, das ist ja ein Adrenalinschub, der innerlich geöffnet wird. Ich habe nach jeder Show auch immer noch eine Autogrammstunde und in der Zeit wird abgebaut, so dass wir uns danach alle zur gleichen Zeit im Bus treffen. Dann lassen wir alles Revue passieren, sprechen darüber, was gut lief und was nicht und kommen mal kurz etwas runter. Und dann… na ja, es ist relativ, was „Party“ heißt… ein geselliges Beieinandersitzen bei einem Getränk ist auf jeden Fall der Fall (lacht). Und dann geht’s in die nächste Stadt. Und wenn ein Off-Day ist, dann übernachten wir im Hotel, was auch immer entspannt ist – ein Location-Wechsel, mal woanders schlafen, seine eigenen vier Wände haben.

Und jetzt alle: „Aulë und Yavanna“

Was möchtest du den Fans bei deinen Live-Shows mitgeben, worauf legst du besonderen Wert?
Das fängt schon im Foyer an. Ich habe etwas mit meinem Keyboarder zusammen für diese Show komponiert – eine Einlassmusik, die dann gleich schon startet und berühren soll. Abholen möchte ich die Zuschauer vom stressigen Alltag, von ihren Sorgen… damit sie sich gleich in meine „Märchenwelt“ begeben, eine andere Welt, wo sie loslassen können und wo sie nur mit sich und mit mir sind und wir das Leben feiern und… loslassen. Das ist so das Thema, das ich gerne vermitteln möchte.

Hast du irgendwelche regelmäßigen Rituale vor einer Show?
Generell bin ich so etwa anderthalb Stunden vor der Show in meiner Garderobe und mache mich alleine fertig. Ich bin Nichiren-Buddhistin und chante, ich suche mir ein paar tägliche Ermutigungen für mein Team raus, wenn wir gemeinsam in einen Kreis gehen, ich mache ein bisschen Yoga um mich fit zu machen und mental drauf einzustellen. Ich wert dann auch noch mal aus, wie die letzte Show war, was ich besser machen möchte, ob wir miteinander auf der Bühne verbunden waren und dann machen wir einen Kreis zusammen… und dann mache ich noch mal drauf aufmerksam, dass hier Leute herkommen, die viel Geld bezahlt haben und eine schöne Zeit haben wollen. Und wir schenken denen Hoffnung und feiern mit denen. Auf Tour ist es ja schwierig: Man ist so lange unterwegs und manchmal kommt das Ego hoch. Man wird müde, weil es natürlich auch anstrengend ist, aber man darf niemals vergessen, dass wir das für die Menschen machen. Und dafür offen zu sein, das ist so eine Routine, die ich immer gerne mache jeden Abend vor der Show.

Worauf können wie uns bei deiner „Märchen enden gut“-Tour freuen?
Es wird auf jeden Fall ein zauberhaftes Lichtspektakel – alles dreht sich um die Farbwelten der verschiedenen Märchen, es wird musikalischer denn je, ich spiele Drehleier, tolle Gäste sind zu Besuch, unter anderem Pete Sage, aber auch meine Mutter Elena Delliponti, die uns mit ihren Percussion-Künsten unterstützen wird. Kommt vorbei, lasst euch entführen in eine fremde Welt, in „meine“ Märchenwelt – es wird auf jeden Fall ein Musikspektakel, das ihr hoffentlich nicht vergessen werdet.

Danke für die Audienz, liebe Oonagh!

Und ihr, liebe Leser, solltet euch jetzt ranhalten: Ein paar Shows von Oonaghs „Märchen enden gut“-Tour stehen noch an – Tickets bekommt ihr auf eventim.de!

Bild: Ben Foitzik


OONAGH – „Märchen enden gut“ Live 2017
(Stand 16.2.17 noch bevorstehende Termine)
17.02.2017 – Essenbach, Stadthalle
18.02.2017 – München, Tonhalle
19.02.2017 – Gera, KuK
20.02.2017 – Halle, Steintor-Variete
22.02.2017 – Ludwigshafen, Theater im Pfalzbau
23.02.2017 – Filderstadt, Filharmonie
24.02.2017 – Lippstadt, Stadttheater

OONAGH >>> TICKETS

Seid schnell und nutzt die Chance Oonagh live zu erleben: Tickets für die „Märchen enden gut“-Tour, die noch bis zum 24. Februar 2017 durch Deutschland zieht, gibt es auf eventim.de!


Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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