Oldschool-Nu-Metal: KORN in der Sporthalle Hamburg!

korn live hamburg 2017

Die „Abgeklärtheit des Leidens“ durften Ende März auch die Metalheads in Hamburg erleben: Die Nu-Metal-Pioniere Korn gaben sich auf ihrer „The Serenity Of Suffering“-Tour die Ehre und ließen mit ihren tonnenschweren Bässen die Grundfesten der Alsterdorfer Sporthalle erbeben.

Wahnsinn: Fast ein Vierteljahrhundert haben die US-Metal-Berserker Korn inzwischen auf dem Buckel – ihr Genremeilenstein „Life Is Peachy“ feierte im Herbst vergangenen Jahres 20. Geburtstag. Seither ist viel passiert in der internationalen Metalszene. Doch Jonathan Davis, Brian „Head“ Welsh & Co. stehen nach wie vor wie ein unverrückbarer Fels in der Brandung der Metalgezeiten: Mit ihrem zwölften Studioalbum „The Serenity Of Suffering“ erklommen sie Ende 2016 wieder die Spitzenpositionen der internationalen Charts – auch in Deutschland ging es in die Top3. Die Fanbase ist also treu – was sich auch am Besucherstrom beim ausverkauften Korn-Gig in der Hamburger Sporthalle zeigte.

Als Support hatten Korn die thüringische Metal-Walze Heaven Shall Burn, die vergangenen September mit ihrem aktuellen Album „Wanderer“ ebenfalls auf #3 in den deutschen Charts eingecheckt hatten, und die US-Metal-Supergroup Hellyeah mit im Gepäck, die den rappelvollen Saal auf Betriebstemperatur spielten. Mit „Right Now“ vom 2003er „Take A Look In The Mirror“-Album eröffneten Korn schließlich ihr Set und droschen dem Publikum eine volle Sound-Breitseite in die Eingeweide: Bei diesen Bässen geraten Gedärme, Ohrhaare und Tanzbeine gleichermaßen in Schwingung.

Neben einigen neuen Songs gaben Davis – in einem modischen Drachenrock gekleidet – und der Rest der Band auch einige Klassiker zum Besten: Mit „Blind“, „Twist“ + „Good God“, „Falling Away From Me“ oder „Freak On A Lesh“ durften sich die Fans in der Sporthalle auch über diverse Highlights aus den 90er Jahren freuen.

Hier ein paar Korn-Live-Impressionen aus den Staaten:

Insgesamt fiel die Setlist mit 16 Track zwar recht kurz aus – doch das kennt man von Korn kaum anders. Und immerhin: Jonathan Davis schien an diesem Abend richtig Bock zu haben und lieferte anstandslos ab. So erlebte die schwarze Gemeinde einen fulminanten Metal-Abend, bei dem Korn eindrucksvoll belegten, warum sie nach wie vor zu den besten Metalbands der Welt zählen. Im August spielen Korn übrigens noch eine Show in Saarbrücken!

Zum Schluss noch ein paar bunte Bilder von Heaven Shall Burn und Korn aus Hamburg!

Korn & Heaven Shall Burn in Hamburg

Bilder: Ben Foitzik


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Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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