SUM 41 im EVENTIM TourTalk – und im Juni 2017 zweimal in Deutschland!

sum 41 tickets 2017

Von „In Too Deep“ über „Still Waiting“, „Pieces“ und „With Me“ bis hin zu „War“ – die Kanadier Sum 41 haben uns in den vergangenen gut 15 Jahren regelmäßig mit mitreißenden Pop-Punk-Hymnen versorgt. Anlässlich ihrer bevorstehenden Deutschland-Shows (husch husch Tickets sichern) haben wir Gitarrist Dave Brownsound ein paar Fragen zum Leben auf Tour gestellt. Und dabei zum Teil ziemlich amüsante Antworten erhalten…

Dass Sum 41 immer noch einen festen Stand bei ihren deutschen Fans haben, bewiesen sie Ende 2016 mit ihrem sechsten Studioalbum „13 Voices“ – damit gelang ihnen nämlich erstmals der Sprung in die Top10 der hiesigen Albumcharts. Kein Wunder, schließlich zeigten sie sich auf jenem Album – dem ersten ohne Gründungsmitglied Steve Jocz an den Drums – doch so vielseitig wie selten zuvor.

Sum 41 live in Deutschland

Demnächst schauen die Kanadier auf ihrer „Don’t Call It a Sum-Back World Tour“ auch für zwei Shows in Deutschland vorbei: Mannheim (11. Juni) und Ravensburg (16. Juni) können sich auf eine fette Musikparty mit Sum 41 freuen! Bei Rock am Ring und Rock im Park sind Frontmann Deryck Whibley & Co. ebenfalls am Start.

Doch nun soll Gitarrist Dave Brownsound alias Hot Chocolate in unserem EVENTIM TourTalk erst mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, was den Jungs von Sum 41 schon so alles auf Tour widerfahren ist.


SUM 41 / Dave Brownsound

„Es gab Sake-Bomben, Säure, Froschhaut und den Teufel…“



Was war dein peinlichster Tourmoment aller Zeiten?

Vor etwa zehn Jahren waren wir auf Tour mit Good Charlotte. Ich habe gerade ein Solo gespielt und bin währenddessen zu den Boxen am vorderen Bühnenrand gegangen. Dabei habe ich aber übersehen, dass es zwischen zwei Lautsprechern ein Loch gab, in das ich dann mit einem meiner Beine gefallen bin. Dieses Solo habe ich besonders gut zu Ende gespielt – aufgrund der dem Halbspagat geschuldeten emotionalen Anspannung und weil mein ganzes Körpergewicht eins meiner Eier zermalmt hat.

Dein widerlichstes Essenserlebnis auf Tour?

Das war wohl auf dem Münchener Flughafen. Ich wollte ein Würstchen bestellen, das für mich außerordentlich lecker aussah, musste dann aber feststellen, dass ich das daneben bestellt hatte. Das sah aus wie ein Walpimmel, aber ich war hungrig.

Gruseligster Groupie-Moment?

Eine Groupie-Email, in der stand: „Hier sind ein paar Orte, wo wir leben können, wenn du nach Stadtname zensiert ziehst.“

Wo hattet ihr euren schlimmsten Tourkater? Rekonstruiere die Nacht im „Hangover“-Style.

Es gab da einen Abend in Japan, der Folgendes beinhaltete: Die Vorband hat sich die Schamhaare abgefackelt, es gab Sake-Bomben, Säure, Froschhaut und den Teufel. Irgendwann habe ich nackt die Tür geöffnet und Steve hat eine Ananas-Parade durchs Hotel gemacht. Das war der Gipfel der Absurdität.

Habt ihr ein besonderes Tour-Ritual?

Heavy Metal spielen und mit „Hallowed Be Thy Name“ aufhören.

Für zwischendurch: SUM 41 – „Fake My Own Death“

Die schlimmste Autopanne on the road?

Wir waren mal in einem Parkplatz von einem Club eingeschneit. Das war in London, Ontario in Kanada und der Club hieß The Embassy. Nachdem die Räder ständig durchgedreht waren und die Fans, die uns geholfen haben, unter einem wahren Schneesturm begraben hatten, merkte ich plötzlich, dass die Handbremse noch angezogen war. Nachdem ich sie gelöst hatte, ließ ich es so aussehen, als wär der Van plötzlich wieder freigekommen. Oh Mann… die Typen, die uns geholfen hatten, sahen aus wie eine Armee Schneemänner!

Was war das sonderbarste Venue, in dem ihr je gespielt habt?

Das war in Reno, Nevada. Wir mussten auf die Bühne, bevor der Laden überhaupt seine Türen geöffnet hatte. Der Saal war wortwörtlich leer.

Was war das Schlimmste, womit ihr schon mal auf der Bühne beworfen wurdet?

Eine Radiostation, für die wir mal gespielt haben, dachte sich, dass es eine gute Idee wäre, vorher den neuen Andre-Agassi-Rasierer im Publikum zu verteilen. Was dazu führte, dass die ganze Band mit Rasierklingen beworfen wurde. Das war ein Scheißabend.

Ein Gig, den ihr euer Leben lang nicht vergessen werdet.

Die Show auf Randall’s Island auf der Warped Tour 2001. Da ist uns klar geworden, dass sich all die harte Arbeit gelohnt hat: Zu unser Show kam die größte Menge, die wir je gesehen hatten, und hat alle Texte mitgesungen.

Wie fühlt es sich an, auf die Bühne zu gehen und von Tausenden von Fans bejubelt zu werden? Kannst du diesen Moment beschreiben?

Dieses Gefühl ist der Grund, warum wir es tun. Man spürt, dass unser Gefühl der Liebe und Einigkeit, das wir durch unsere Musik ausdrücken, jedem einzelnen im Saal etwas bedeutet. Auf der Bühne ist der einzige Ort, an dem ich diese Verbindung mit den Menschen so stark spüre. Ich liebe das, was wir tun, und würde uns für nichts in der Welt eintauschen.

Bild: Jonathan Weiner


SUM 41 – Live 2017
 11.06.2017 – Mannheim, Maimarkt Club 
 16.06.2017 – Ravensburg, OberschwabenCLUB 


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Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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