Das allerletzte Konzert von BLACK SABBATH – nur diesen Donnerstag im Kino!

black sabbath the end of the end film

Am 4. Februar 2017 ging in der Genting Arena von Birmingham eine Ära zu Ende: Black Sabbath, die fünf Dekaden lang wie keine zweite Band die Heavy-Metal- und Rock-Geschichte geprägt hatten, spielten in ihrer Heimatstadt die allerletzte Show ihrer Karriere. Am Donnerstag, den 28. September haben alle Sabbath-Fans nun die EINMALIGE Gelegenheit, diese finale Show der Metal-Legenden als Konzertfilm im Kino zu sehen! Wir konnten „The End Of The End“ kürzlich bereits im Rahmen der Weltpremiere in Hamburg sichten und können euch nur den Tipp geben: Lasst euch das nicht entgehen!

Black Sabbath sind Heavy Metal

Spricht man über Heavy Metal, kommt man an vielen Bands kaum vorbei, an einer aber überhaupt nicht: Black Sabbath. Mit ihrem unheilvollen, düsteren, morbiden Sound waren sie an der Genesis des Heavy Metals beteiligt und prägten auch sein Image maßgeblich mit ihrer schwarzmagischen Ästhetik, die natürlich reinen Showcharakter hatte. Mit ihrem Zweitwerk „Paranoid“ lieferten die Briten 1970 ein Album ab, das nach wie vor zu den unbestrittenen Meilensteinen des Genres zählt.

Dass diese Band, die sich erst vor fünf Jahren in ihrer Ur-Besetzung Ozzy Osbourne, Tony Iommi und Geezer Butler wiedervereinte (Gründungsmitglied Bill Ward war wegen unüberbrückbarer Differenzen nicht dabei) und 2013 schließlich mit „13“ ihr letztes Studioalbum ablieferte, nun für immer von der Bühne Abschied genommen hat, hinterlässt ein schwer zu füllendes Metal-Vakuum. Zumal Black Sabbath auf ihrer Abschiedstournee trotz ihres fortgeschrittenen Alters, Ozzys Drogenmissbrauchsfolgen und Iommis Krebserkrankung auch nach knapp 50 Jahren auf der Bühne immer noch eine schier unglaubliche Wucht und Spielfreude an den Tag legten.

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Tony Iommi, Riff-Overlord (Bild: Ross Halfin)

Bestes Beispiel dafür ist nun „The End Of The End“, Dick Carruthers Konzertfilm über den fulminanten Abgang von Black Sabbath, der einer Metal-Legende wie ihnen mehr als würdig war. Neben vielen längeren Konzert-Passagen vom emotionalen letzten Gig in ihrer Heimatstadt Birmingham zeigt der Regisseur (der schon Led Zeppelins „Celebration Day“ oder Konzerte von Oasis, Imagine Dragons und den Rolling Stones auf Film bannte) hier eine Band, die ihren inneren Frieden und die Freundschaft, aus der sie seinerzeit entsprang, wiedergefunden hat.

Dies wird zum Beispiel auf der Bühne deutlich, wenn sich Iommi und Butler über den konvulsiv und herrlich arrhythmisch abspackenden Ozzy beömmeln. Aber auch im Aufnahmestudio der Band, wenn die drei mit ihrem Aushilfsdrummer Tommy Clufetos ein paar wahre Sabbath-Raritäten aus dem Ärmel schütteln und plötzlich wahre Musikmagie entsteht. Entstanden sind jene Aufnahmen übrigens ein paar Tage nach der finalen Show, als sich die Musiker noch einmal zum gemeinsamen Jammen trafen.

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Lost in bass: Geezer Butler (Bild: Ross Halfin)

Black Sabbath – Rückkehr möglich?

„Ich hoffe, dass wir irgendwann noch mal etwas zusammen machen werden“, sagt Tony Iommi gegen Ende des wunderbaren Musikfilms und gibt den Fans damit einen Funken Hoffnung, dass Black Sabbath 2018 anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums vielleicht doch noch einmal zusammenkommen könnten. Wenn nicht, sind sie aber immerhin auf dem Höhepunkt ihres Schaffens abgetreten, was nicht viele Bands von sich behaupten können.

„The End Of The End“ ist ein beeindruckendes Zeugnis für die musikalische Ausnahmestellung dieser Band, deren Mitglieder auch mit knapp 70 Jahren noch wahre Bühnenhöchstleistungen vollbringen. Ein Film, der Wehmut versprüht, aber auch mächtig Lust macht – auf Riffs, auf Metal, auf Black Sabbath!

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Ozzy Osbourne in seinem Element (Bild: Ross Halfin)

Nur am 28. September ist „The End Of The End“ international in den Kinos zu sehen – und das auch in über 200 deutschen! Auf www.blacksabbathfilmtickets.com könnt ihr checken, ob eins in eurer Nähe dabei ist.

Ach ja: Am 17. November erscheint der Film dann fürs Heimkino – allerdings in einem anderen, etwas kürzeren Schnitt als auf der Kinoleinwand. Ergo: JETZT ins Kino gehen!

Der Appetitmachtrailer:

Bilder: Ross Halfin


BLACK SABBATH >>> TICKETALARM

Der Teufel ist ein Fledermäuschen: Wer weiß, vielleicht kehren die Heavy-Metal-Urgesteine ja doch noch mal zurück?! Meldet euch doch sicherheitshalber für den Ticketalarm von Black Sabbath an, dann verpasst ihr nichts!


Ben Foitzik

Nach dem Studium hat Ben als Musik- und Filmredakteur sowie als Konzertfotograf gearbeitet, bevor er 2014 zur EVENTIM-Redaktion stieß. Sein Herz schlägt für harte Klänge und Stromgitarren, außer Rand und Band gerät er bei Kvelertak, Biffy Clyro oder Ghost. Hat Stand heute 5.267 Live-Konzerte gesehen – das irrsinnigste: Rammstein. Wird noch seinen Enkeln erzählen, dass er mal Ozzy Osbourne interviewt hat. „Ist ja gut, Opa, aber MACH MAL DIE MUSIK LEISER!“

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